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25 Jahre Judo-Team Asahi mit Gästen gefeiert

Mareen Kräh (r.) lud zur Autogrammstunde beim Judo-Team Asahi .
Mareen Kräh (r.) lud zur Autogrammstunde beim Judo-Team Asahi . FOTO: mat1
Spremberg. Auf dem großen Gelände vom Judo-Team Asahi herrschte am Samstag Festtagsstimmung. Und die große "Sportfamilie" um Dirk Meyer hatte allen Grund dazu. mat1

Sie feierten 25 Jahre Judo-Team Asahi sowie zehn Jahre KSC Asahi am Alexander-Puschkin-Platz in Spremberg. Hunderte Gäste pilgerten zum großen Kinderfest, denn immerhin zählt der Verein schon mehr als 400 Mitglieder. Am Nachmittag gab es Ehrungen und Auszeichnungen unter Anwesenheit von prominenten Gästen. Dazu gehört auch die heute 33-jährige Mareen Kräh, die sich nach 24 Jahren vom aktiven Leistungssport verabschiedete. So gab es für ihren sportlichen Einsatz von Mark Borchert (Sportdirektor vom Deutschen Judobund), Daniel Keller (Präsident vom Brandenburgischen Judoverband), Karl-Heinz Lehmann (Trainer in Frankfurt/Oder) und weiteren Sportfreunden ein großes Dankeschön für ihre aktive Laufbahn im Judosport. Mareen Kräh war WM-Dritte und Olympiateilnehmerin. Durch die sportlichen Erfolge wurde auch die Stadt Spremberg über Grenzen hinaus bekannt. Zur "Feier des Tages" erhielt sie außerdem den vierten Dan verliehen. Sie lebt heute in Wandlitz und arbeitet bei der Bundespolizei Kienbaum. "Ich bin ja nicht aus der Welt. Mehrmals im Jahr komme ich schon hier in meine Heimat und besuche meine Familie in Spremberg-Weskow. Wenn man wie heute so offiziell von der aktiven Laufbahn verabschiedet wird, ist es schon ein emotionaler Moment und eine große Ehre für mich", so Mareen Kräh. Auch der Asahi-Vereinsvorsitzende Dirk Meyer und Benjamin Golze, die stets für den Judosport brennen, konnten eine besondere Auszeichnung in Empfang nehmen. Beide erhielten an diesem Tag unter großem Beifall den fünften Dan im Judosport überreicht.

So gab es neben dem großen Kinderfest auch Kampfsportspektakel, begleitet von einem Karate-Lehrgang. Unterstützt wurde das Fest auch durch die Euroregion Spree-Neiße-Bober. Wer sich über die Vereinsarbeit von Asahi informieren wollte, blätterte am Samstag gern in der Chronik.