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| 02:55 Uhr

203 Spremberger wollen politisch mitmischen

Spremberg. Wenn die Spremberger im Mai die 28 Vertreter für ihre neue Stadtverordnetenversammlung zu wählen haben, stehen voraussichtlich fünfmal mehr Namen auf dem Wahlzettel als Mandate zu vergeben sind. Insgesamt 142 Männer und Frauen bewerben sich um einen Sitz im Spremberger Stadtparlament. Catrin Würz

Die Kandidaten wurden von 14 politischen Parteien und Wählergemeinschaften nominiert oder gehen als Einzelbewerber an den Start. Diese Zahlen nannte der Spremberger Wahlleiter Frank Kulik gestern.

Denn Punkt 12 Uhr endete am gestrigen Donnerstag die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge für die Kommunalwahl 2014. "Welche der Bewerber letztlich auch zugelassen werden können, entscheidet aber erst der Wahlausschuss in seiner Sitzung am 26. März um 16 Uhr im Bürgerhaus", teilt Frank Kulik mit.

Außer die Stadtverordnetenversammlung Spremberg müssen am 25. Mai auch noch die Ortsbeiräte für die elf Ortsteile der Stadt neu gewählt werden. Dafür stehen allerdings ganz unterschiedlich viele Bewerber zur Wahl. Während zum Beispiel in Schwarze Pumpe 14 Bürger, in Weskow acht und in Trattendorf immerhin noch fünf Bürger künftig im Ortsbeirat mitarbeiten wollen, gibt es für Groß Luja nur zwei Bewerber und damit noch nicht einmal so viele wie die Anzahl der Sitze im dreiköpfigen Ortsbeirat.

Für alle zwölf in Spremberg zu wählenden politischen Gremien hat Wahlleiter Frank Kulik insgesamt 203 Kandidatennamen von 49 Wahlvorschlagsträgern - also Parteien und Wählergruppen - eingesandt bekommen. "Interessant ist, dass mit 22 Vorschlägen fast die Hälfte online im Internet eingereicht wurden. Das begrüßen wir sehr", erklärte der Spremberger Wahlleiter.

Die für die Wahl zugelassenen Personen dürfen am 25. Mai nun jedoch nicht als Helfer in den Wahllokalen eingesetzt werden. Das ist teilweise ein Problem, weil viele der Nominierten sonst immer als Wahlhelfer zur Verfügung stehen.