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| 01:01 Uhr

Zwischennutzung der Seenkette rückt in greifbare Nähe

Senftenberg.. Es darf langsam für den Sommer geplant werden: Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) gibt generell grünes Licht für Veranstaltungen an der Lausitzer Seenkette. Sascha Klein

Die Bergbausanierer befürworten eine Zwischennutzung des Geierswalder Sees (Restloch Koschen) in diesem Sommer. Das bestätigte Manfred Kolba, Leiter des Sanierungsbereichs Brandenburg, gestern in Brieske.
In der Zeit vom 1. Juli bis zum 31. August soll es einen Nutzungsvertrag zwischen der LMBV und der Gemeinde Elsterheide (Kreis Kamenz) geben. Unterschrieben sei allerdings noch nichts: „Ich sehe dort aber keine große Hürde“ , so Manfred Kolba. Angestrebt wird die Nutzung weniger Punkte an der Seenkette, die einen gefahrlosen Zugang ans Wasser zulassen. Hintergrund: Erst an einigen Stellen kann die LMBV sicherstellen, dass es zu keinen Rutschungen kommt. Dort sind Verdichtungsarbeiten bereits abgeschlossen. Zugänge ans Wasser - sowie Badestellen - könnte es für diesen Zeitraum in Klein Partwitz und Geierswalde geben.
Welche Auflagen die Gemeinde Elsterheide erfüllen muss, wird das Regierungspräsidium Dresden dann festlegen. Unter anderem soll der Nutzer für die Sicherheit sowie die Ausweisung von Wegen und Parkmöglichkeiten verantwortlich sein. „Wir haben die technischen Voraussetzungen formuliert, nun muss die Behörde sagen, wie man das mit Leben füllt“ , so Kolba. Außerhalb dieser zwei Monate hat die LMBV das Sagen bei Veranstaltungen. „Natürlich sind wir an weiteren Höhepunkten interessiert“ , sagt Kolba. Diese müssten dann jedoch zunächst mit den Bergbausanierern abgestimmt werden.
Am Sedlitzer See plant die LMBV noch in diesem Jahr einen bestimmten Bereich der Innenkippe Sedlitz zu verdichten und begehbar zu machen. Dort möchte ein Investor eine Anlegestelle für Wasserfahrzeuge einrichten.