Sie wird im traditionellen Sinne durchs Dorf geführt - wie früher, als der Bock aus dem Nachbarstall für tierischen Nachwuchs sorgen musste.
Die Siegrun ist aber nur geborgt. Auf dem Bauernhof hat sie „Asyl“ bekommen. Denn der musikalische Leiter des Schalmeienorchesters Tettau/Frauendorf, Jörg Lode, hatte das Tier geschenkt bekommen und konnte so fix nicht für die standesgemäße Unterbringung sorgen. Deshalb steht die Ziege in Peickwitz als Pensionstier im Stall.
Locker könnte sie nun eigentlich nach Hause. Aber Frank Domin hat das verhindert: „Wir brauchen Siegrun noch für unser Fest und rücken sie erst nach dem Umzug wieder raus.“ (KaWe)