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| 02:52 Uhr

Zwei Halbzeiten wie Tag und Nacht

Der Ruhlander David Mücke beförderte hier per Kopf den Ball aus dem eigenen Strafraum. Eintracht Spieler Marcel Zirnstein (r.) lauerte auf seine Chance.
Der Ruhlander David Mücke beförderte hier per Kopf den Ball aus dem eigenen Strafraum. Eintracht Spieler Marcel Zirnstein (r.) lauerte auf seine Chance. FOTO: Steffen Rasche/str1
Es ist ein Spiel gewesen, in dem die Halbzeiten nicht unterschiedlicher hätten sein können. Zunächst machten die Gäste Druck. Doch nach der Pause kamen die Hausherren zurück und schafften ein am Ende völlig verdientes Unentschieden. Wolfgang Firl

Landesklasse. Die Gäste aus Lauchhammer dominierten klar die erste Hälfte und ließen die Hausherren nicht ins Spiel kommen. Mit hohem läuferischen Aufwand und sehr gutem Pressing kamen sie permanent in Ballbesitz. So rollte Angriff auf Angriff auf das Tor der Germania. Daher war es nicht verwunderlich, dass es nach neun Minuten bereits 0:1 stand. Danach machte Lauchhammer aber den Fehler, nicht konsequent die Entscheidung zu suchen. Es blieb zwar bei der Überlegenheit, aber Torgelegenheiten waren selten. Die einzige Nennenswerte war ein Schuss aus der Drehung kurz vor der Halbzeit, den der Ruhlander Torwart mit den Finderspitzen aus dem Dreiangel holte.

Als nach dem Wechsel die Gäste durch einen schmeichelhaften Elfmeter auf 0:2 erhöhen konnten, gab wohl keiner der Ruhlander Zuschauer mehr einen Pfennig auf seine Mannschaft. Doch das Gegenteil passierte. Angetrieben vom immer stärker werdenden Martin Reichelt kippte das Spiel, und die Hausherren übernahmen das Kommando. In der 59. Minute lief Mike Wachs allein auf das Tor, konnte aber vom Verteidiger noch beim Torschuss gestört werden. Nur sechs Minuten später machte er es besser. Ein Querschlag nach einer Ecke landete genau auf seinem Kopf und anschließend zum Anschlusstreffer im gegnerischen Netz.

Dass die Hausherren auch schöne Tore erzielen können, bewiesen sie in der 72. Minute. Nach schnellem Passspiel krönte Martin Reichelt seine gute Leistung mit dem Ausgleichstreffer. Danach gab es weitere Gelegenheiten der Germania gegen immer stärker nachlassende Gäste. Es blieb aber beim Remis.