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Zu wenig Platz: Großräschen plant Oberschulen-Zuwachs

Freuen sich schon auf die Schul-Erweiterung: Leon, Felix und Maria mit Schulleiter Olaf Köckritz.
Freuen sich schon auf die Schul-Erweiterung: Leon, Felix und Maria mit Schulleiter Olaf Köckritz. FOTO: Budich
Großräschen. Wenig Räume, viele Schüler und zu hohe Klassenstärken – die Friedrich-Hoffmann-Oberschule in Großräschen stößt zunehmend an ihre Grenzen. Damit die Klassen nicht so voll sind wie im Physik-Kurs der 10 a, in dem sich 25 junge Leute drängeln, plant Großräschen als Schulträgerin eine Erweiterung des denkmalgeschützten Schulgebäudes. Andrea Budich

Dafür sollen bisher ungenutzte Räume des Westflügels mit Fördermitteln grundhaft ausgebaut werden. Die Planung steht, auf die Baugenehmigung wird gewartet. Im ersten Bauabschnitt sollen 2018 zwei große zusätzliche Klassenräume sowie weitere Räume für das Praxislernen entstehen. In einem späteren zweiten Bauabschnitt soll ein weiterer Flügel ausgebaut werden.

Den anspruchsvollen Schulumbau finanziert die Seestadt Großräschen aus dem Budget für Stadtentwicklungsprojekte. Bauministerin Kathrin Schneider hat dafür in der Vorwoche gleich drei Förderbescheide über insgesamt 1,88 Millionen Euro an Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) übergeben.

Mit 262 Schülern und Klassen, in denen 29 Kinder sitzen, hat Großräschens Oberschule keine Reserven mehr. Seit dem Vorjahr werden die Siebtklässler dreizügig unterrichtet. "Die Sorge, die noch vor zehn Jahren bestand, die Schule schließen zu müssen, hat sich komplett umgedreht", erklärt Schulleiter Olaf Köckritz die derzeitige Situation.

Zum Schulumbau werden Großräschens Stadtverordnete am 18. Oktober einen Grundsatzbeschluss fassen.