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Ziel: neue Perspektiven für Wehlenteich

Zur Sommertour des CDU-Landtagsabgeordneten Ingo Senftleben (2.v.l.) und des Bundestagskollegen Michael Stübgen (3.v.l.) im August sind mit den Anglern und den Sanierern noch Alternativen zum Wehlenteich, der aus einem Alttagebau entstanden ist, erörtert worden.
Zur Sommertour des CDU-Landtagsabgeordneten Ingo Senftleben (2.v.l.) und des Bundestagskollegen Michael Stübgen (3.v.l.) im August sind mit den Anglern und den Sanierern noch Alternativen zum Wehlenteich, der aus einem Alttagebau entstanden ist, erörtert worden. FOTO: Steffen Rasche/str1
Lauchhammer. Die jüngste Erkenntnis der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), dass der Gewerbestandort an der Ort rander Straße in Lauchhammer-Mitte nun doch nicht abgesiedelt werden muss, hat auch den Landtagsabgeordneten Ingo Senftleben (CDU) völlig überrascht. KaWe

"Da ich in den zurückliegenden Jahren in die Gespräche und Verhandlungen zwischen den Vereinen, Unternehmen, der Stadt Lauchhammer auf der einen und der LMBV auf der anderen Seite eingebunden war, ist für mich der aktuelle Zustand sehr unbefriedigend", erklärt er. Nachdem ein Wegzug der Nutzer vom gefährlichen Kippenland als dringend geboten und zeitnah notwendig vermittelt worden sei, werde jetzt alles wieder zurückgedreht. "Das ist für die Vereine und Unternehmen sehr belastend", sagt der Abgeordnete. "In diesem Fall muss jetzt aber sichergestellt werden, dass die entstandenen Kosten erstattet werden. Außerdem dürfen jetzt nicht wieder neue Nutzungseinschränkungen entstehen, da die Unternehmen und Vereine auf ihre Flächen und Gebäude umfänglich zurückgreifen wollen", fordert er.

Für Senftleben ist damit auch klar: Es ist eine neue Perspektive für den Wehlenteich zu besprechen. "Ich teile nach intensiven Beratungen die Ansicht des Angelvereins und der Arbeitsgruppe Umwelt der Stadt Lauchhammer, den Wehlenteich zu erhalten." Dieses Ziel scheine nach der Kehrtwende der Bergbausanierer beim Thema Ortrander Straße greifbar. "Ich bin gern bereit, hier zu unterstützen und neue Varianten für den Erhalt zu ermitteln", erklärt Ingo Senftleben.