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| 06:53 Uhr

Der Rundschau Adventskalender
Schwarzheider Werk bietet auch Kultur

  Das Chemiewerk in Schwarzheide, das seit 1990 der BASF gehört.
Das Chemiewerk in Schwarzheide, das seit 1990 der BASF gehört. FOTO: LR / Daniel Roßbach
Schwarzheide. Im RUNDSCHAU-Adventskalender geht jeden Tag eine Tür auf. Heute: das Werk der BASF in Schwarzheide.

Das Chemiewerk prägt Schwarzheide, seit es 1935 als Teil der „Braunkohle-Benzin Aktiengesellschaft“ (Brabag) errichtet wurde, um die kriegerische Politik der NS-Diktatur vorzubereiten, indem aus Braunkohle synthetisches Benzin hergestellt wurde. Seitdem haben nicht nur die Betreiber eas Werkes mehrmals gewechselt. auch das, was hergestellt wird, hat sich verändert.

Zu DDR-Zeiten folgte zunächst die Fertigung von Unkraut-Vernichtungsmitteln, später die Produktion von Polyurethan-Kunststoffen. „Im Jahr 1990 hat dann die BASF den Standort übernommen – mit der Entscheidung, ihn wettbewerbsfähig zu machen, das war nicht zu schaffen nur mit der Polyurethan-Produktion“, begründet Silvia Zinke, dass sich das Profil des Werkes dann noch einmal geändert hat. Sie ist Referentin für Besucherwesen und Archivpflege.

Seit 2008 liegt der Umsatz des Schwarzheider Werkes bei über einer Milliarde Euro. Inzwischen gibt es dort auch ein Besucherzentrum mit einer Ausstellung über die Geschichte des Standorts. Im Kulturhaus finden Ausstellungen und Konzerte statt.

Zu einem Auftritt des Berliner Swing-Ensembles „Les Belles du Swing“ kamen so etwa am zweiten Advent mehrere Hundert Besucher.

(drh)