So sei der Förderverein derzeit zum Beispiel mit der Stadt Hoyerswerda im Gespräch, so FHL-Präsidentin Brigitte Klotz.
Tenor der Mitgliederversammlung war: In einer Region, deren Infrastruktur nicht so dicht ist wie die im Umfeld anderer Hochschulen, sei es um so wichtiger, eng zusammenzurücken und sich zu vernetzen. Schon jetzt kooperiert die FHL unter anderem mit den Städten Senftenberg und Großräschen, mit Firmen wie Vattenfall, BASF, MAN, mit dem Klinikum Niederlausitz oder der Sparkasse. All diese FHL-Partner erübrigen jährlich rund 80 000 Euro für die Hochschule, bieten Praktikumsplätze an, stellen Forschungs-, Lehr - und Entwicklungsaufträge. Ein gegenseitiges Geben und Nehmen, so Brigitte Klotz. Dazu gehöre auch, dass die FHL allein dieses Jahr 5,9 Millionen Euro Fördergeld beantragt hat, von denen sie selbst 1,6 Millionen Euro verbraucht hat - für die Fachbereiche Biotechnologie, Informatik und Mikrosystemtechnik, wie die FHL-Präsidentin dem Förderverein im Rechenschaftsbericht erklärte.
Der Verein förderte dieses Jahr einige öffentlichkeitswirksame Projekte, ergänzt der FHL-Pressesprecher Ralf-Peter Witzmann. Zu nennen sind: die Firmenkontakt- und Personalbörse campus-x-change, die Speedwaygespräche, bei denen es um Kontakte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geht, das akademische Orchester der FHL, das Collegium Musicum.
Die Neue Bühne, ebenfalls im Förderverein, hat für die FHL-Studenten eine zusätzliche Ausgabe des GlückAufFestes bestritten. Auf dieses Mitmischen der FHL im gesellschaftlichen Leben der Stadt komme es dem Förderverein eben auch an, so Klotz. (dpr)