Aus diesen Zutaten ist ein Gericht zu zaubern, das allen halbwegs schmeckt. Hinzu kommt, dass beträchtliche Mittel über Jahre hinaus verplant werden, weil noch oder gerade jetzt reichlich Fördergeld in Aussicht steht. Also wird zugegriffen und der Spielraum für andere Dinge immer kleiner. So muss die Innenstadtsanierung durchgezogen werden, die allein nie zu stemmen gewesen wäre. Auch die erste Bahnbrücke macht Sinn. Ob allerdings zum Grüne-walder Lauch eine neue, 510 000 Euro teure Straße gebaut werden muss, ist angesichts vieler maroder (Anlieger-)Straßen fraglich. Sedlbst wenn 80 Prozent Förderung winken. Die vom WAL aufgerissenen Stadt-Fahrbahnen gleich so herzurichten, dass sie besser befahrbar sind als vorher, würde mehr Sinn machen. Noch ist der Haushalt nicht verabschiedet . . .