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Wochenmarkt wächst langsam

Schwarzheide.. Neben einem gemütlichen Pläuschchen bekommt Hans-Joachim Socher, der nicht mit den Inhabern der Fleischerei verwandt ist, auch Frisches aus der Fleisch- und Wursttheke der Fleischerei Socher. „Ich komme aus guter alter Tradition“, so Hans-Joachim Socher. Jana Wieduwilt

Er findet es gut, dass es den Wochenmarkt gibt, wünscht sich aber mehr Besucher. Das bestätigt auch Verkäuferin Birgit Armster: "Es könnten schon mehr Kunden sein".
Tatsächlich sind nur wenige Kunden auf dem Schwarzheider Wochenmarkt. Und das, obwohl die Auswahl ganz ordentlich ist. Denn, so die Marktbetreiber, der Verein der Jungunternehmer Elbe-Elster aus Finsterwalde kümmert sich seit der Übernahme des Wochenmarktes im Oktober 2003 darum, kontinuierlich neue Händler zu gewinnen und das Angebot ausbauen. "Wir haben einen unbefristeten Nutzungsvertrag mit der Stadt Schwarzheide geschlossen und wollen auf jeden Fall den Markt weiter betreiben", teilt Marktleiterin Petra Jacobza mit. Immer wieder dienstags ist auch Johanna Zimmermann zum Schauen und Kaufen auf dem Markt. Sie findet es gut, dass es den Markt gibt, meint aber, ein breiteres Angebot regionaler Produkte würde dem Markt gut tun. Diese Produkte hat Stephan Taxweiler im Angebot, der Hörlitzer verkauft Spreewaldgurken, Säfte und Konserven aus dem Norden des Landkreises. "Es ist schade, dass so wenige Menschen herkommen, d ie Märkte in Schipkau und Hosena laufen wesentlich besser", so der Händler. Trotzdem hält Stephan Taxweiler daran fest, immer dienstags auf den Schwarzheider Markt zu kommen, schon um der Stammkunden willen, die wie Johanna Zimmermann regelmäßig den Wochenmarkt besuchen.