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| 02:32 Uhr

Wissensfutter zu Spreewald-Höfen

Aufbau der Stallgalerie im Freilandmuseum Sehnde.
Aufbau der Stallgalerie im Freilandmuseum Sehnde. FOTO: Lutz Körner/Museum
Lehde. Sechs Jahrzehnte Erhalten, Erforschen und Stauen – das älteste Freilandmuseum Brandenburgs wird 60. Jenny Linke, die Sprecherin der Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, liefert Wissensfutter. Kathleen Weser

"Seit 1957 die ethnografische Abteilung des Spreewald-Museums mit einer sorbisch-wendischen Bauernstube in Lehde eröffnet wurde, hat sich viel verändert", berichtet sie. Heute sind vier komplette Hofanlagen aus dem gesamten Spreewaldgebiet, Ausstellungen zur Kulturgeschichte der Region und ländliches Handwerk zu entdecken. Im Museum werden einzigartige historische Objekte von der Dreschmaschine bis zum ganzen Spreewaldhaus erhalten und vielfältiges Wissen um alte Handwerkstechniken bewahrt.

Im August wird der Blick mit zwei besonderen Veranstaltungen auf Lehde gelenkt. Für Freitag, den 18. August, wird ein spannendes Symposium zum Thema "Erhalt, Erforschung und Vermittlung" organisiert, das besonders die größten Exponate, die Spreewaldhäuser, in den Fokus rückt. Am Samstag, dem 19. August, heißt es beim Geburtstagsfest dann "Erleben, staunen, ausprobieren" mit stündlichen Führungen von 11 bis 17 Uhr. Schauhandwerk und Familienangebote von der Museumsrallye bis zu interaktiven Handwerks-Erlebnisplätzen locken. Einen besonderen Rückblick auf sechs Jahrzehnte Museumsarbeit, vom Umzug der historischen Gehöfte nach Lehde bis zu Festen und Veranstaltungen, bekommen die Besucher ab August dazu in einer eigenen Sonderausstellung. Als überdimensionales Fotoalbum lädt eine Open-Air-Galerie im Museumsgarten zum Wandeln durch die Geschichte ein. Von der Interessengemeinschaft Bauernhaus ist das Spreewälder Blockhaus in diesem Jahr zum Haus des Jahres 2017 gewählt worden.

Anmeldung: Telefon 03542 871508 spreewaldmuseum@museum-osl.de (bis 11. August)