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| 13:24 Uhr

Junge Unternehmer aus der Lausitz
Teilnehmerrekord bei Neugründern

 Der Konferenzraum im Großräschener Restaurant „Haus 4“ platzte förmlich aus allen Nähten: Fast 40 junge Selbstständige folgten der Einladung zum achten Treffen der „NEOpreneurs“, darunter auch zahlreiche Rückkehrer und Neuzugezogene.
Der Konferenzraum im Großräschener Restaurant „Haus 4“ platzte förmlich aus allen Nähten: Fast 40 junge Selbstständige folgten der Einladung zum achten Treffen der „NEOpreneurs“, darunter auch zahlreiche Rückkehrer und Neuzugezogene. FOTO: Unternehmernetzwerk NEOpreneurs
Großräschen. Spannende Geschäftsideen sind in Großräschen beim 8. Treffen des Lausitzer Netzwerks „NEOpreneurs“ vorgestellt worden.

Im Süden Brandenburgs bewegt sich was: Das 8. Treffen des Niederlausitzer Unternehmernetzwerks „NEOpreneurs“ hat für einen Teilnehmerrekord gesorgt. Der Konferenzraum im Großräschener Restaurant „Haus 4“ platzte förmlich aus allen Nähten: Fast 40 junge Selbstständige folgten der Einladung zum Treffen der „NEOpreneurs“, darunter auch zahlreiche Rückkehrer und Neuzugezogene. Vor Ort nahmen sie die Möglichkeit wahr, ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen, Unternehmen und Region kennenzulernen sowie Geschäftskontakte zu knüpfen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Vorstellung von sechs Unternehmern aus der Region. Nach internationalem Vorbild präsentierten sie ihre Projekte den Zuhörern auf das Wesentliche reduziert in ansprechenden sechsminütigen Kurzvorträgen.

Den Anfang machten Sybille und Alexander Tetsch aus Proschim. Das weitgereiste Ehepaar stellte sich anschaulich mittels eines eigens geschriebenen Märchens vor. Mittlerweise sind sie unweit des Tagebaus Welzow sesshaft geworden und führen dort seitdem leidenschaftlich das Flammkuchen-Restaurant „Schmeckerlein“.

Der Finsterwalder Steffen Franzeck berichtete von seiner Firma „Drohnen Expertise“ und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten seiner modernen Quadrocopter. Zur Veranschaulichung seines Vortrags ließ er eine kleine Drohne aufsteigen, was für viel Begeisterung, besonders unter den technikaffinen Teilnehmern, sorgte.

„Regional digital“ – so heißt das Motto und das Unternehmen von Robert Ziege. Der Spreewälder unterstützt Gründer und ortsansässige Firmen im Bereich des Online-Marketings. Dabei stellt er insbesondere die regionale Identität seiner Kunden in den Mittelpunkt.

Dem ehemaligen „Club am Weinberg“ in Altdöbern hat sich Juliane Marko angenommen. Gemeinsam mit ihrem Mann ist die junge Veranstaltungstechnikerin in dessen Heimat gekommen, um den Räumlichkeiten zukünftig als „KultBerg“ neues Leben einzuhauchen. Geplant ist ein attraktives Kulturzentrum mit angeschlossener Gastronomie, das für Veranstaltungen jeglicher Art genutzt werden soll.

Melanie Hörenz aus Ruhland unterstützt Personen oder Unternehmen bei individuellen und organisatorischen Veränderungs- sowie Klärungsprozessen. Bei ihrer Vorstellung waren auch die Teilnehmer selbst gefragt. Jeder, der wollte, konnte im Rahmen ihrer Ausführungen seine Wünsche und Erwartungen an den Abend mitteilen.

Den Abschluss bildete Stephan Huber. Der Inhaber der Gesundheitsstudios in Großräschen und Schwarzheide ist längst kein Unbekannter mehr in der Lausitzer Unternehmer-Szene. Mit dem „Sano“ in Finsterwalde hat Anfang des Jahres sein nunmehr drittes Studio eröffnet - auch um seinen gut ausgebildeten Fachkräften eine Perspektive und Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten zu können.

Rechtsanwältin und Unternehmerin Karla Fornoville informierte zum Thema Markenrecht. Wann ist es für Selbstständige sinnvoll eine Marke eintragen? Worauf muss man als Unternehmer achten? Anhand ihres eigenen Unternehmens „Foxy Baby“ beleuchtete sie anschaulich und verständlich das komplexe Thema mit allen Vor- und Nachteilen.

Die „NEOpreneurs“-Initiatorin Maria Goldberg zeigte sich zufrieden: „Viele neue Gesichter konnten wir heute in dieser tollen Location mit Blick auf den Großräschener See begrüßen. Man spürt, dass gerade viel in unserer Region passiert, das motiviert und bestärkt uns in unserem Handeln.“

 Der Konferenzraum im Großräschener Restaurant „Haus 4“ platzte förmlich aus allen Nähten: Fast 40 junge Selbstständige folgten der Einladung zum achten Treffen der „NEOpreneurs“, darunter auch zahlreiche Rückkehrer und Neuzugezogene.
Der Konferenzraum im Großräschener Restaurant „Haus 4“ platzte förmlich aus allen Nähten: Fast 40 junge Selbstständige folgten der Einladung zum achten Treffen der „NEOpreneurs“, darunter auch zahlreiche Rückkehrer und Neuzugezogene. FOTO: Unternehmernetzwerk NEOpreneurs
(jag)