ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:53 Uhr

Quote in OSL halbiert
Arbeitslosenzahl sinkt weiter

Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt (l.) beim Werksrundgang mit Harald Wegers (2.v.l.), Director Quality & Engineering der Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer.
Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt (l.) beim Werksrundgang mit Harald Wegers (2.v.l.), Director Quality & Engineering der Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer. FOTO: Sarah Werner / Landkreis OSL
Senftenberg/Lauchhammer. Die Quote hat sich im Oberspreewald-Lausitz-Kreis innerhalb von zehn Jahren halbiert.

Auf 9,2 Prozent ist die Arbeitslosenquote im Landkreis gesunken - damit hat sie sich innerhalb der vergangenen zehn Jahre mehr als halbiert. Das sagten der Geschäftsführer des Jobcenters OSL, Christian Napp, und der Leiter der Geschäftsstelle Senftenberg der Agentur für Arbeit, Lars Albrecht, bei einem Besuch von Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt vor kurzem. Der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen setze sich im Landkreis weiter fort. Derzeit seien etwas mehr als 5400 Erwerbslose registriert. 7220 Bedarfsgemeinschaften, in denen etwa 12 000 Menschen leben, zählten die Mitarbeiter des Jobcenters OSL an den Standorten in Senftenberg, Lübbenau und Lauchhammer im vergangenen Jahr im Durchschnitt pro Monat. Beinahe jeder vierte Kunde werde im Laufe der Betreuung in eine Ausbildung oder ein sozialversicherungsrechtliches Beschäftigungsverhältnis vermittelt.

Aktuell 665 Personen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund betreuen das Jobcenter OSL und die Senftenberger Arbeitsagentur. 122 von ihnen konnten im Vorjahr in eine Beschäftigung vermittelt werden, zwei begannen eine Ausbildung. Positive Nachrichten gebe es auch im Bereich Ausbildung. Demnach gibt es weiterhin mehr Ausbildungsstellen als Bewerber und somit eine äußerst attraktive Situation für junge Ausbildungssuchende, machte Lars Albrecht deutlich.

Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die Fachkräftesicherung und die Integration von Geflüchteten in Arbeit stehen im Mittelpunkt der arbeitspolitischen Tour von Arbeitsministerin Diana Golze (Linke) und Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt. Wie die Unternehmen diese Themen angehen, wurde bei den anschließenden Terminen bei der BASF in Schwarzheide und bei Vestas in Lauchhammer deutlich. Wie Kreissprecherin Sarah Werner mitteilt, bilden diese beide Unternehmen mit rund 1800 und 1200 Mitarbeitern die größten Arbeitgeber im Landkreis. Es sei wichtig, sich im Hinblick auf die personelle Situation bereits jetzt auf die Anforderungen der Zukunft einzustellen.

(jag)