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Windparkbetreiber beseitigt Asphaltflächen in Schipkau

Ganze Arbeit leisten derzeit Bagger und anderes schwere Gerät an der Schipkauer Rosa-Luxemburg-Straße. Vom Windparkbetreiber werden Betonflächen beseitigt, die nicht mehr benötigt werden.
Ganze Arbeit leisten derzeit Bagger und anderes schwere Gerät an der Schipkauer Rosa-Luxemburg-Straße. Vom Windparkbetreiber werden Betonflächen beseitigt, die nicht mehr benötigt werden. FOTO: Konzag/Gemeinde
Schipkau. Bagger sind derzeit an der Rosa-Luxemburg-Straße in Schipkau im Einsatz, um Beton- und Asphaltflächen zu beseitigen. Die Arbeiten zählen zu den ökologischen Ausgleichsleistungen, die der Betreiber des Windparks Klettwitz zu leisten hat. ab

"Im Zuge des Stadtumbaus wird der Rückbau von Plattenbauten gefördert, jedoch nicht die Anpassung der übrigen Infrastruktur", erklärt Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU) dazu. Speziell auf Straßen und Fußwegen, die nach dem Abbruch der Häuser ins Nichts führen, bleiben Kommunen oft sitzen.

"Uns gelang es hier, mit dem Umweltamt und dem Windparkbetreiber eine Lösung hinzubekommen", betont der Bürgermeister. Der notwendige Abbruch von Straßen und Gehwegen dient der Entsiegelung von Boden und wird daher als ökologische Ausgleichsmaßnahme für den Windpark gewertet.

Mehrere Zehntausend Euro bringt der Windparkbetreiber Ventotec aus dem niedersächsischen Leer dafür auf. Die Gemeinde profitiert davon. Sie braucht den Abbruch nicht zu stemmen, und ehemals zubetonierte Flächen können der Natur zurückgegeben werden.

Abbrucharbeiten sind an der Rosa-Luxemburg-Straße in Schipkau indes nichts Ungewöhnliches. In der Plattenbausiedlung bemüht sich Schipkau gemeinsam mit den beiden Wohnungsunternehmen erfolgreich darum, die überzähligen Wohnungen schrittweise abzubauen.