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| 02:54 Uhr

Wildschwein-Kooperation zahlt sich in Schipkau aus

Meuro. Wildschweine werden um Schipkau erfolgreich stärker bejagt. Das registriert auch Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU) zufrieden. Kathleen Weser

Im landeseigenen Wald sind im vergangenen Jahr 148 Wildscheine erlegt worden. Das waren so viele Schwarzkittel wie nie zuvor, teilt Martin Konzag, der Sprecher der Gemeinde Schipkau, mit.

Die Gemeinde war an den zuständigen Förster des Reviers, Dietmar Haschenz aus Kostebrau, herangetreten. Denn die Borstentiere hatten am Rande der Ortslage Schipkau nahe der Tankstelle immer mehr gewütet. "Wir haben den Jägern des Landesbetriebes eine Abschussprämie pro Wildschwein angeboten", berichtet Klaus Prietzel. Bei einer Drückjagd sind daraufhin 25 Tiere in dem Gebiet erlegt werden. "Wir freuen uns zwar über die Prämie, geben diese aber für gute Zwecke gern weiter", erklärt Christoph Mertzig, der Leiter der Landeswaldoberförsterei Doberlug-Kirchhain. Das Geld fließt nach Schipkau zurück für die Arbeit der Jugendfeuerwehr. Die hat derzeit 54 Mitglieder. Das sind Kinder und Jugendliche aus allen Ortsteilen. "Auch wir haben großes Interesse, den Nachwuchs zu fördern, der zukünftig unseren Wald vor Bränden schützen soll", sagt Förster Dietmar Haschenz, der den Kindern auch geführte Waldwanderungen anbietet. Der Bürgermeister hält das für eine gute Idee und wird den Kontakt zu den Grundschulen herstellen.