Vor einem Jahrzehnt hoben Hildegard Domann und ein kleines Team engagierter ehemaliger Schüler das Treffen aus der Taufe.
Die Organisatoren haben für das bevorstehende Jubiläums-Zusammensein das Kulturhaus in Hörlitz als Veranstaltungsort ausgewählt. Mit ihm verbinden sich für die jetzigen, meist Senioren, viele Erinnerungen. Als junge Leute führte insbesondere in den Nachkriegsjahren und auch später der Weg vieler Hörlitzer und Bewohner des Stadtteils Senftenberg II zu vielfältigen Veranstaltungen in die damalige „Eiche“ . Als es dann „Klubhaus Meurostolln“ wurde und ein großer Teil der Teilnehmer selbst in der Brikettfabrik Meurostolln oder anderen Betrieben des Braunkohlekombinates Senftenberg tätig war, begegnete man sich auch bei Brigadefeiern und Versammlungen, auf denen es um die Planerfüllung ging.
Die ältesten Männer und Frauen, die nun am 23. April wieder zusammenkommen, erlebten ihre Kindheit und die Schulzeit, als 1929 und 1931 auf dem Territorium die evangelische Heilandskirche und eine katholische Kirche eingeweiht wurden und 1938 Hörlitz dem Tagebau Marga weichen musste. (hans)