(jag) In den Genuss eines Exklusivpraktikums bei der BASF Schwarzheide sind vor Kurzem Jugendliche aus Lausitzer Schulen gekommen. Das teilt BASF-Sprecher Arne Petersen mit. Das Unternehmen unterstützt die Schulen bei der Ausbildung in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) und ermöglicht Schülern fachspezifische Einblicke in die Berufspraxis. Dazu gehören Exklusiv-Praktika und berufsorientierende Exkursionen. Zu den Partnerschulen gehören unter anderem das Emil-Fischer-Gymnasium in Schwarzheide, das Lessing-Gymnasium in Hoyerswerda, das Elsterschloss-Gymnasium in Elsterwerda und das Max-Steenbeck-Gymnasium in Cottbus.

„Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern, ist ein Anliegen der BASF Schwarzheide GmbH. Mit zahlreichen Aktionen des Unternehmens und Initiativen wie MINTregio haben wir die Chance, den Nachwuchs nicht einfach nur für diese Fachbereiche zu begeistern, sondern auch potenzielle Mitarbeiter für unser Unternehmen kennenzulernen“, sagt Personalleiter Hartmut Lang. BASF habe auch in diesem Jahr Stellen und ab September gut 70 Ausbildungsplätze zu besetzen.

Zu dem dreitägigen Praktikum gehörte eine Werkrundfahrt und der Besuch in einer Produktionsanlage. Den Schülern bot sich die Gelegenheit, Mitarbeitern während der Arbeit direkt über die Schulter zu schauen. Sie erfuhren, wie Projekte geplant werden, wie die Abläufe in einer Produktionsanlage sind, wie im Labor die Qualität der Produkte geprüft wird und dass der Standort einer der ersten vollständig digitalisierten Standorte innerhalb der BASF-Gruppe werden will. Abschließend waren das Wissen und die Fingerfertigkeiten der Zehnt- und Elftklässler beim Experimentieren im Labor gefragt.

Das MINT-Förderprogramm besteht seit 2014. Seit 2016 vergibt die BASF jährlich ein Stipendium. Schüler, die bereits am Exklusivpraktikum teilgenommen haben und ein MINT-Fach studieren wollen, können sich für das Stipendium bewerben. Für das Stipendium stehen 1000 Euro zur Verfügung.