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Wetter beschert Ernterekord
Bestes Mohrrüben-Wetter in der Lausitz

Damit Möhren sich so prächtig entwickeln, brauchen es die Pflanzen zwar feucht, aber nicht zu nass im Beet.
Damit Möhren sich so prächtig entwickeln, brauchen es die Pflanzen zwar feucht, aber nicht zu nass im Beet. FOTO: dpa / Silke Heyer
Senftenberg. Oft jammern auch Landwirte in der Lausitz über das Wetter. Mal ist es zu warm, mal zu kalt, mal zu nass und mal zu trocken. Günther Kockro von der Agrargenossenschaft Großräschen fand beim jüngsten Treff der Hobbymeteorologen diesmal aber nur lobende Worte für das Lausitzer Wetter. Von Torsten Richter-Zippack

Wenige Extreme, dafür viel Wärme und Regen haben den Bauern der Region im vergangenen Jahr eine Rekordernte beschert. Das sagte Günther Kockro von der Agrargenossenschaft Großräschen während der jüngsten Tagung des Freundeskreises der Senftenberger Hobbymeteorologen. „Wir hatten auch dank des Wetters eine Superernte bei Silo- und Körnermais, ebenso bei Kartoffeln und Mohrrüben“, resümierte Kockro.

Bei den Mohrrüben habe sogar ein Rekordertrag von mehr als 100 Tonnen pro Hektar zu Buche gestanden. Dieser Wert sei in den vergangenen Jahren nie erreicht worden. Normal seien etwa 60 bis 70 Tonnen auf den Hektar.Wenige Extreme, dafür viel Wärme und Regen haben den Bauern der Region im vergangenen Jahr eine Rekordernte beschert. Das sagte Günther Kockro von der Agrargenossenschaft Großräschen während der jüngsten Tagung des Freundeskreises der Senftenberger Hobbymeteorologen. „Wir hatten auch dank des Wetters eine Superernte bei Silo- und Körnermais, ebenso bei Kartoffeln und Mohrrüben“, resümierte Kockro. Bei den Mohrrüben habe sogar ein Rekordertrag von mehr als 100 Tonnen pro Hektar zu Buche gestanden. Dieser Wert sei in den vergangenen Jahren nie erreicht worden. Normal seien etwa 60 bis 70 Tonnen auf den Hektar. Witterungsbedingte Probleme habe es allerdings bei der Getreideernte gegeben. Aufgrund des nassen Augusts mussten die Ährenfrüchte zum Monatsende regelrecht von den Feldern „geklaut“ werden, wie es Kockro formulierte. Ein weiterer Wermutstropfen sei das Frühjahr gewesen. Bereits ab 20. März hatte die berüchtigte Trockenheit eingesetzt. Mehr noch: Bereits am 1. April war das Quecksilber auf 25 Grad hinauf geschossen. In den folgenden Wochen suchten Nachtfröste vor allem die Obstbauern heim. Dadurch seien auch in der Region um Großräschen und Senftenberg die Blüten in Größenordnungen erfroren.