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| 02:46 Uhr

Wermutstropfen im Fördertopf

Das bisherige Förderprogramm der Stadt Senftenberg kann kaum kritisiert werden. Viele Firmen fragen es nach, nutzen es auch und schaffen bestenfalls neue Arbeitsplätze.

Und weil die Unternehmen ihr Geld zumeist in den lokalen Wirtschaftskreislauf pumpen, halten sie ihn im Schwung.

Zur Folge hat das auch steigende Steuereinnahmen für die Kommune. Dass die Stadt nun wegen fehlender Haushaltsmittel den Fördertopf nur für Fachärzte öffnet, ist allerdings ein ziemlich großer Wermutstropfen in diesem Jahr. Freilich ist es wichtig, dass sich angesichts des anbahnenden Ärztemangels neue Mediziner in der Region ansiedeln. Gerade aber auch die Firmen aus Handwerk, Bau oder Tourismus benötigen Geld für Investitionen.

jan.augustin@lr-online.de