Zustimmendes Kopfnicken und Beifall bekam er für seine deutlichen Worte, gerichtet an Bürgermeister Klaus-Jürgen Graßhoff, der nicht zu den Gästen des Abends gehörte. Von ihm werde die SPD-Fraktion im neuen Jahr die Meinung dazu einfordern, wie die Entwicklung der Stadt aussehen soll. Das schon seit Jahren geforderte Stadtentwicklungskonzept solle endlich im Parlament und mit den Bürgern diskutiert werden, forderte Rademann.
Bedenken meldete der Fraktions-Chef auch hinsichtlich des gültigen Werbeslogans „Senftenberg - eine Stadt mit Charme am Lausitzring“ an. Rademann stellte in Frage, ob der Slogan überhaupt von den Senftenbergern angenommen werde. Der ursprünglich erhoffte Erfolg, Lausitzring-Besucher nach Senftenberg zu locken, sei jedenfalls ausgeblieben. Deshalb die Anregung, im neuen Jahr darüber nachzudenken, ob die Werbe-Schlagzeile tatsächlich die richtige sei für Senftenberg. Die Bürger forderte Rademann auf, Vorschläge einzubringen und mitzudiskutieren.
Vor dem Anstoßen mit einem Gläschen Sekt stellte Rademann noch die Frage in den Raum, ob bei der Wirtschaftsförderung in der Stadt alle Reserven ausgeschöpft wurden. „Andere Kommunen waren da wesentlich erfolgreicher“ , gab er zumindest zu bedenken.