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Wer hat das Sornoer Altarbild geschaffen?

Das Sornoer Altarbild.
Das Sornoer Altarbild. FOTO: Museum OSL
Senftenberg. (red/br) Das Thema des diesjährigen Internationalen Museumstages ist "Spurensuche. Mut zur Verantwortung!".

Das Motto stellt Themen in den Fokus, denen man mitunter lieber aus dem Weg geht, und Fragen, die sich nicht so leicht beantworten lassen. So, wie die zu dem Künstler, der das Sornoer Altarbild geschaffen hat.

Die Sornoer Dorfkirche wurde im Jahr 1898 durch ein neues Gebäude ersetzt, das wiederum mit dem gesamten Ort nach dem Jahr 1970 durch den Braunkohlenbergbau verschwand. Teile des Inventars der alten Sornoer Kirche wurden im Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bewahrt, teilt Jenny Linke vom Museum mit. Dazu gehören ein Altar und ein Tafelbild mit der Darstellung des letzten Abendmahles aus dem frühen 17. Jahrhundert. Dieses hat ursprünglich zum Altar gehört. Doch wer schuf dieses Sornoer Altarbild?

Die Spurensuche nach dem Maler führte den Lübbenauer Heimatforscher Rudolf Bönisch in viele Dorfkirchen der Niederlausitz, wo ihm die Handschrift des Künstlers der ausgehenden Renaissance immer wieder begegnete.

Anlässlich des Internationalen Museumstages stellt er am Sonntag, 21. Mai, im Museum Schloss und Festung Senftenberg seine Forschungen und die Geschichte rund um das Sornoer Altarbild, das in der Dauerausstellung des Museums zu sehen ist, und seinen Künstler vor. Der Eintritt zum Vortrag zum Museumstag kostet sechs Euro (inklusive Museumseintritt).

Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr.

Museum Schloss und Festung Senftenberg, Schlossstraße, Telefon 03573 2628 oder -798190 (Museumskasse) Im Sommer ist das Museum dienstags bis sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.