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Weiterbildung im Reservat

Ein Blick durch das Beobachtungsglas im Beisein von Dirk Weis (r.) zeigt den Studenten, dass trotz nachhaltiger Bewirtschaftung der Teiche im Guttauer Teichgebiet eine große Artenvielfalt an Leben und Tiere auf und rund um die Teichufer herrscht.
Ein Blick durch das Beobachtungsglas im Beisein von Dirk Weis (r.) zeigt den Studenten, dass trotz nachhaltiger Bewirtschaftung der Teiche im Guttauer Teichgebiet eine große Artenvielfalt an Leben und Tiere auf und rund um die Teichufer herrscht. FOTO: B. Donke/bdo1
Malschwitz-Wartha. Dresdener Studenten der Forstwirtschaft suchen im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft den Erfahrungsaustausch. Bernhard Donke / bdo1

Das Unesco Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft war in dieser Woche zum 25. Mal Gastgeber des englischsprachigen Unpe-Kurses (Weiterbildungsprogramm) der Unesco. Dieses besteht jetzt 40 Jahre. 38 Studenten der TU Dresden, Studienbereich Forstwirtschaft, von vier Kontinenten, denen in ihren Heimatländern Naturschutz und nachhaltige Nutzung heimischer Forst-, Land- und Teichwirtschaften am Herzen liegen, nahmen teil. In der Biosphärenreservatsverwaltung wollten sie erfahren, wie Naturschutz in der Oberlausitz betrieben wird; wie die hiesige Bevölkerung dafür mobilisiert wurde und welche Erfahrungen die Mitarbeiter des Biosphärenreservates gemacht haben.

Reservatsleiter Torsten Roch und Diplomforstingenieur Dirk Weis, Sachbearbeiter für Arten und Biotopschutz im Biosphärenreservat, begrüßten die Studenten mit ihrem Kurskoordinator Dr. André Lindner. Er war zugleich Dolmetscher. Weis erklärte den Studenten die drei Hauptaufgaben - Nachhaltigkeit, Umweltforschung-Umweltschutz und Umweltbildung und deren Umsetzung nach Unesco-Programm.

"Der Weiterbildungskurs soll die Studenten in ihren Heimatländern für den Naturschutz in der Kulturlandschaft, Land und Forstwirtschaft befähigen, um für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen", sagte Roch. Weis und weitere Mitarbeiter des Reservates zeigten den Kursteilnehmern im Guttauer Teichgebiet, wie in der Oberlausitz nachhaltiger Natur- und Artenschutz betrieben wird. Dabei erfuhren sie die Vielfalt der Herangehensweise an Natur und Artenschutz, sodass viel Natur und eine große Artenvielfalt erhalten bleiben, trotz intensiver Nutzung durch den Menschen.

Am Nachmittag zeigte Eva Lehmann vom Bereich Landwirtschaft im Biosphärenreservat, wie Naturschutz und Erhalt der Artenvielfalt in der Landwirtschaft im Reservat und der Oberlausitz betrieben werden.