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| 18:30 Uhr

Bescherung in Tettau
Weihnachtsmänner in Tettau lassen Kinderaugen leuchten

Im letzten Jahr bekam der Weihnachtsmann Unterstützung vom Engel. Wer ihm in diesem Jahr hilft, bleibt eine Überraschung.
Im letzten Jahr bekam der Weihnachtsmann Unterstützung vom Engel. Wer ihm in diesem Jahr hilft, bleibt eine Überraschung. FOTO: Michael Günther
Tettau. Seit 30 Jahren werden Tettauer Kinder am Vormittag vom geschmückten Hänger aus beschert. Von Josephine Japke

Bei der Frage, warum er seit fast 20 Jahren den Weihnachtsmann in Tettau mimt, muss Michael Günther nicht lange überlegen: „Man muss das mal erlebt haben. Wenn man den Kindern ihre kleinen Geschenke überreicht, dann strahlen ihre Augen mit so viel Dankbarkeit und Freude. Das ist Grund genug, das zu machen.“

Schon seit mittlerweile 30 Jahren besucht der Weihnachtsmann die Kinder in Tettau. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder drei Weißbärtige zusammen, um den Jüngsten im Dorf kleine Beutelchen mit Süßigkeiten zu bringen. „Um die mehr als 100 Beutel zu füllen, brauchen wir vorher jede Menge Hilfe und Spenden“, sagt Michael Günther und bedankt sich bei seinen fleißigen Weihnachtselfen.

Neun Uhr morgens geht ihre Tour am Heiligen Abend dann los. Auf einem Traktor mit weihnachtlich geschmücktem Hänger fahren sie dann fast vier Stunden lang durch Tettau. „Wir hatten auch schon mal eine Pferdekutsche. Im nächsten Jahr wird es hoffentlich ein riesiger Schlitten sein, den wir gerade bauen“, verrät Michael Günther.

Die Kinder warten dann schon schick angezogen und mit einem kleinen Gedicht auf den Lippen geduldig vor den Häusern. „Manchmal kommen Eltern oder Großeltern vorher vorbei und geben richtige Geschenke bei uns ab. Dann gibt es gleich morgens die Weihnachtsbescherung vom echten Weihnachtsmann“, so Michael Günther.

Und für die Kinder, die sich darüber wundern, dass so viele dickbäuchige Männer in roten Mänteln vor ihnen stehen, obwohl es ja nur einen geben sollte, hat Michael Günther immer eine logische Erklärung parat: „Der Weihnachtsmann hat so viel auf der ganzen Welt zu tun, dass er Unterstützung von seinen Freunden braucht. Und die wünschen sich immer, so auszusehen wie der echte.“