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| 15:05 Uhr

Kiefern-Einschlag
Weihnachtskiefern fallen bei Brieske der Säge zum Opfer

Michael Galdiks und Revierförster Harald Konczak (r.) haben am Dienstag bei Brieske etliche Kiefern gefällt.
Michael Galdiks und Revierförster Harald Konczak (r.) haben am Dienstag bei Brieske etliche Kiefern gefällt. FOTO: Steffen Rasche
Senftenberg. Bei Brieske sind am Dienstag auf Flächen der Forstbetriebsgemeinschaft am Senftenberger See etliche Kiefern geschlagen worden.

Mitarbeiter vom Landwirtschaftsbetrieb Domin, unterstützt vom Revierförster Harald Konczak, fällten die künftigen Weihnachtsbäume im Bereich der Umgehungsstraße. So kann am Samstag wieder um 8.30 Uhr vor dem Hofladen in Peickwitz bei Glühwein und Bratwurst der Verkauf starten. Neben den Kiefern werden auch Nordmanntannen und Schwarzkiefern angeboten. Insgesamt liegen mehr als 200 Bäume aus hiesigen Wäldern bereit.

Zum Kauf von heimischen Bäumen und zum Öko-Siegel rät auch die Forstgewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt. „Wer zur Tanne mit FSC- oder PEFC-Zertifikat greift, der bekommt einen natürlich gewachsenen Baum ohne Pestizide und chemische Dünger. Gleichzeitig stehen die Siegel dafür, dass die Beschäftigten im Forstbetrieb faire Löhne bekommen und zu guten Bedingungen arbeiten“, teilt die IG BAU-Bezirksvorsitzende Regina Grüneberg. Auch Tannen, Fichten und Kiefern mit Naturland- oder Bioland-Zertifikat seien eine gute Wahl. Gewerkschafterin Grüneberg empfiehlt, beim Kauf nach der Herkunft zu fragen und, falls möglich, Verkaufstermine auf den Plantagen zu nutzen. „Dort gibt es immer häufiger auch Angebote, den Baum selbst zu schlagen“, so Grüneberg. Die gute Nachricht: Der Durchschnittspreis für einen Weihnachtsbaum soll in diesem Jahr stabil bleiben. Nach Angaben des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger geht der Trend außerdem zur „Zweit-Tanne“ – etwa im Garten oder auf dem Balkon.

Im Oberspreewald-Lausitz-Kreis werden zu den Festtagen etwa 40 000 Weihnachtsbäume in den Wohnzimmern stehen. Das hat die IG Bau errechnet. Die Gewerkschaft geht davon aus, dass sich 70 Prozent der Haushalte einen Baum zulegen.

(str)