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| 02:52 Uhr

Wasserschutzpolizei warnt vor Betreten der Eisflächen

Im Senftenberger Stadthafen haben sich erste Eischollen gebildet, tragfähig sind die auf keinen Fall.
Im Senftenberger Stadthafen haben sich erste Eischollen gebildet, tragfähig sind die auf keinen Fall. FOTO: Steffen Rasche/str1
Senftenberg. Der anhaltende Frost der vergangenen Tage lässt zwar auch auf dem Senftenberger See, zahlreichen Teichen und Wasserwegen zunehmend eine geschlossene Eisschicht entstehen. red

Polizeisprecher Torsten Wendt warnt jedoch im Auftrag der Wasserschutzpolizei eindringlich vor dem Betreten. Die Stärke des Eises hänge von vielen Faktoren ab. So haben die Strömung, die Beschaffenheit des Gewässergrundes und auch Sonneneinstrahlung und Wind einen nicht unerheblichen Einfluss. "Gerade mit Blick auf die bevorstehenden Ferien sind Eltern angehalten, die Kinder auf die erheblichen Gefahren aufmerksam zu machen", sagt Wendt. Es bestehe Lebensgefahr, "die leider immer wieder unterschätzt wird und zu tragischen Unfällen führen kann". Einmal im Eis eingebrochen könne sich ein Mensch nur wenige Minuten über Wasser halten. "In Brandenburg werden keine natürlichen Eisflächen behördlich freigegeben. Das Betreten erfolgt stets auf eigene Gefahr", erklärt der Polizeisprecher.

Vor allem in der Nähe von Brücken, Dalben oder anderen Bauwerken, die im Lausitzer Seenland teilweise den ersten Frostwinter erleben, sei das Eis gewöhnlich "weniger tragfähig".

Im Ernstfall eines Eis-Unfalls sei dringend "besonnen zu handeln". Unnütze Gefahren für die Retter seien zu vermeiden, Feuerwehr und Polizei über die Notrufe 112 oder 110 zu rufen.