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Wasserbaumeister Müller rückt in den Fokus

Grünewalde. Für den aus Grünewalde stammenden königlichen Wasserbaumeister Johannes Müller (1695-1764) soll es mittelfristig eine Dauerausstellung geben. Das plant zumindest der örtliche Heimatverein. trt1

Als Domizil sei die ehemalige Schule ins Auge gefasst, sagt Ortsvorsteher Reinhard Lanzke. Bis es soweit sei, stehe noch jede Menge Arbeit auf dem Programm, ergänzt Vereinschef Dr. Siegfried Thomas.

Johannes Müller hatte einst in der alten Mühle gegenüber dem Grünewalder Dorfteich und unmittelbar neben dem heutigen Sitz des Heimatvereins gelebt. Er machte sich während der Jahre 1725 bis 1748 als erster Auftragnehmer für Wasserbauanlagen der Gründerin des Lauchhammeraner Eisenwerkes, Freifrau von Löwendal, einen Namen. Eines seiner bekanntesten Projekte war der Elsterwerda-Grödel-Floßkanal im Elbe-Elster-Land. Johannes Müller legte den konkreten Standort des Lauchhammerwerkes fest. Der Betrieb war in erster Linie von der Wasserversorgung abhängig.