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| 01:28 Uhr

Wasser aus dem Lausitzer Urstromtal ohne Asselbefall

Senftenberg. Wasserasseln, Algenreste, sehr viel Eisen und Schwermetalle wie Mangan sind in der vergangenen Woche in einem örtlichen Wassernetz im Havelland gefunden worden und haben bei den Anwohnern für Ekel und Wut gesorgt. Die RUNDSCHAU hat den Vorfall zum Anlass genommen und beim hiesigen WAL-Betrieb nachgefragt, ob den Senftenbergern der Appetit auf das kühle Nass vergehen muss. Andrea Budich

WAL-Pressesprecher Ulf Riska beruhigt und erklärt, dass die rund 90 000 Einwohner Südbrandenburgs sowie Abnehmer aus Gewerbe und Industrie im Versorgungsgebiet des WAL über ein 1400 Kilometer langes Leitungsnetz Trinkwasser bester Qualität erhalten. „In der Trinkwasserverordnung werden zahlreiche Kriterien für die Wasserqualität vorgegeben, die regelmäßig überwacht werden“, so Riska.

So stamme das ins Leitungsnetz eingespeiste Trinkwasser überwiegend aus dem Wasserwerk Tettau. Dort werde aus dem Lausitzer Urstromtal aus etwa 25 Metern Tiefe Grundwasser für die weitere Aufbereitung im Wasserwerk gefördert. In das nordöstliche Verbandsgebiet wird auch Trinkwasser aus dem Vattenfall-Wasserwerk Schwarze Pumpe geliefert, das im Bereich des Lausitzer Grenzwalls aus rund 80 Metern Tiefe gefördert wird und in der Qualität dem Wasser aus Tettau sehr ähnlich ist. Auf den Einsatz von Chlor zur Desinfektion wird gänzlich verzichtet. „Mit seinem geringen Natriumgehalt von nur 15 bis 20 mg/l ist das Trinkwasser hervorragend für eine natriumarme Ernährung geeignet“, erklärt der Fachmann. Weitere Details zur Wasserqualität: www.wal.senftenberg.de bzw. www.wal-betrieb.de Andrea Budich