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| 02:46 Uhr

Was tun bei einem Schlaganfall?

Stroke-Arbeit in Senftenberg. Rechts: Prof. Dr. Reinhardt.
Stroke-Arbeit in Senftenberg. Rechts: Prof. Dr. Reinhardt. FOTO: Klinikum
Senftenberg. Viele von uns kann der Schlag (-Anfall) treffen. Wie aus heiterem Himmel können auch jüngere, leistungsfähige und scheinbar kerngesunde Menschen betroffen sein. Prof. Fritjof Reinhardt, Ärztlicher Leiter der Stroke Unit Senftenberg, und Chefarzt Dr. Markus Reckhardt von der Klinikum Niederlausitz GmbH Senftenberg sagen, warum jeder auch ohne medizinischen Sachverstand am Sonnabend vorbeischauen sollte. red/mf

Was bringt es dem medizinischen Laien, wenn er am 8. März Zeit in die Schlaganfalltagung und in die Gespräche investiert?
Er wird etwas dazulernen können, wie er sich jung, gesund, geistig und körperlich fit halten kann. Wie er bei sich Vorboten des Schlaganfalls entdeckt und sie auch abstellen kann und wie er sich verhält, wenn ein Schlaganfall wahrscheinlich ist. Und er lernt ein neues Netz ambulanter Frührehabilitation kennen.

Was erwartet den Mediziner und den Nichtmediziner Sonnabend?
Interessierte sind bereits ab 9 Uhr herzlich eingeladen. Es werden die folgende Grundaussagen illustriert:

Schlaganfallbehandlung ist therapierbar und erfolgreich.

Ein enges zeitliches Fenster zwingt zu Schnelligkeit und Rationalität auf einem standardisierten Behandlungspfad.

Schlaganfälle und ihre Verläufe sind sehr unterschiedlich sowie abhängig von ihrer Entstehung und Lokalisation.

Schlaganfallbehandlung benötigt das Zusammenspiel verschiedener medizinischer Fachdisziplinen. Vor- und Begleiterkrankungen und Folgekrankheiten sind häufig entscheidend für den Behandlungserfolg.

Schlaganfallbehandlung in der Lausitz, abseits von Ballungszentren, verlangt die Bündelung der gefäßmedizinischen Kompetenz der beteiligten Krankenhäuser unter Federführung der Klinikum Niederlausitz GmbH und der BTU Cottbus-Senftenberg sowie die Unterstützung durch die Medizinische Fakultät der TU Dresden.

Schlaganfallbehandlung fußt auf einer Rettungs- und Behandlungskette, an deren Anfang der medizinische Laie steht. Dieser benötigt Grundkenntnisse und braucht einen Blick für die Gefahr. Er entscheidet darüber, ob ein Behandlungserfolg überhaupt möglich wird.