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| 21:40 Uhr

Frage 1 an die Bürgermeisterkandidaten in Schipkau
Was macht Sie zum besten Bürgermeister für Schipkau?

Schipkau. Eine Frau und fünf Männer wollen in gut einer Woche, am Sonntag, den 22. April, Rathaus-Chef in der Großgemeinde Schipkau werden. Die RUNDSCHAU hat vorab alle Kandidaten zu ihrer Motivation und zu ihren Zielen befragt. Los geht es heute mit den Antworten auf die Frage: Was macht Sie zum besten Bürgermeister für Schipkau?

Klaus Prietzel (CDU):
In erster Linie zunächst die Erfahrung, Stabilität und Kontinuität. Seit 25 Jahren bin ich an vielen Stellen und Positionen in Vereinen und Verbänden aktiv mit Ausdauer und Beharrlichkeit für Schipkau unterwegs. Viele große und kleine Dinge habe ich gemeinsam mit der Gemeindevertretung, Ortsvorstehern, engagierten Bürgern und der Verwaltung erreicht. Viele Projekte sind in Vorbereitung, die ich weiter gern zum Erfolg führen will. Ich kenne das Gemeindegebiet genau. Ich gehe gern auf Menschen zu, bin für sie unterwegs und kenne deren Erwartungen. An der Erfüllung dieser Erwartungen will ich ohne Unterbrechung gerne weiterarbeiten. In den zurückliegenden acht Jahren als Bürgermeister habe ich dazu Verwaltungskompetenz und Sachkunde erworben. Diese will ich für unsere Einwohner nutzen.

Steffen Fiebig (parteilos):
Ich war noch kein Bürgermeister. Da kann man nicht vom besten Bürgermeister sprechen. Ob ich es einmal werde? Dies kann man später in der Schipkau-Chronik lesen. „Allen Leuten Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.“ Es wird ein langer harter Weg. Für die Bürger werde ich ihn gehen.

Ingo Hubatsch (AfD):
Dass Bürgernähe und Transparenz für mich an erster Stelle stehen, hat sich bereits herumgesprochen. Zudem stehe ich diesem Amt völlig neutral gegenüber, da ich keinerlei persönliche, geschäftliche oder gar finanzielle Abhängigkeiten zu anderen Amtsträgern, Vereinen oder Unternehmen habe. Was ich habe, ist den Mut zu Veränderungen und den Ehrgeiz, diese auch umzusetzen, worin ich mich durch das AfD-Wahlergebnis bei der Bundestagswahl – in Schipkau stärkste Kraft – von den Bürgern beauftragt und bestärkt sehe. Mein beruflicher Werdegang zeugt zudem von kaufmännischer, pädagogischer und Personalführungs- Erfahrung, sodass ich, in enger Zusammenarbeit mit den kompetenten Mitarbeitern des Gemeindeamts, einer positiven Amtsausführung meinerseits gelassen entgegensehe.

Sven Irrgang (SPD):
All das, was ich als Chorleiter seit 2000 erfolgreich tue: gut zuhören, sensibel führen und lenken, immer den richtigen Ton treffen, sich stets in den Dienst der Sache stellen, ausgleichend wirken, ein gutes Programm mit klaren Zielen haben, gern Neues wagen, Zweifler überzeugen, angemessen moderieren, präzise Takt und Tempo vorgeben, sich im richtigen Moment zurücknehmen können und vor allem gern für und mit Menschen arbeiten. Gepaart mit meiner Erfahrung als Abgeordneter und Führungskraft in einer Verwaltung sowie gutem Gespür für Notwendiges und Machbares besitze ich bestes Rüstzeug. Als Zugezogener ohne historische Verbindungen und Verpflichtungen im Ort habe ich die nötige Neutralität und den Blick von außen, um zwanglos und unabhängig wahrnehmen, entscheiden und handeln zu können.

Ringo Jünigk (Linke):
Es gibt immer einen besseren. Somit ist es nicht mein Ziel, der beste, sondern ein besserer zu sein. Verwalten UND Gestalten - in Abstimmung mit den Bürgern - gehören zusammen. Mir lief und läuft hier zu viel an den Gemeindevertretern und vor allem an den Bürgern vorbei und hinter verschlossenen Türen ab. Ich habe bei meiner bisherigen ehrenamtlichen Mandatserfüllung nie eigene Interessen verfolgt, sondern mich ausschließlich für Transparenz im Sinne des Gemeinwohls aller Einwohner eingesetzt. In den letzten vier Jahren habe ich mir so den Ruf erarbeitet, unlogischen und angeblich nicht öffentlichen Dingen nachhaltig auf den Grund zu gehen und sie im Sinne des allgemeinen Informationsrechtes zu veröffentlichen, auch wenn mir dabei oft Missverständnis entgegenschlug und Steine in den Weg gelegt wurden.

Cornelia Müller (parteilos):
Zum besten Bürgermeister für die Gemeinde Schipkau macht mich die Mischung, die in meiner Person steckt. Mich prägen Aufgeschlossenheit, vielseitige Interessiertheit, gestalterischer Wille, Hartnäckigkeit und das Ganze auf der Basis meiner Kompetenzen, die ich in der Verwaltung eines modernen Großbetriebes, speziell im Rechnungswesen,  sammeln konnte. Als Bürgermeisterin möchte ich den Gedanken der Gemeinschaft wieder mehr in den Vordergrund rücken und mein Agieren daran ausrichten.