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| 01:03 Uhr

Vorsicht Rutschpartie! Unfälle auf der Autobahn

Region.. Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit? Das muss in den nächsten Tage niemand mehr fragen – der Winter ist da und prompt haben wir wieder mit seinen Folgen zu kämpfen. Wer auf den Straßen der Region unterwegs ist, tut gut daran, die Eventualität einer Rutschpartie ins Auge zu fassen und dementsprechend langsam zu fahren. Von Annette Siemer

Unfälle, insbesondere auf der Autobahn, blieben nicht aus. Der schwerste hat sich gestern gegen 9.20 Uhr auf der Autobahn zwischen der Anschlussstelle Ortrand und der sächsischen Landesgrenze ereignet. Ein Pkw, der mit drei Personen besetzt war, überschlug sich und blieb neben der Fahrbahn liegen. Ein verletzter Insasse wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Autobahn in Richtung Dresden war für eine halbe Stunde gesperrt. Weitere vier Unfälle ereigneten sich in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 9.18 Uhr zwischen den Anschlussstellen Großräschen und Ortrand. Glücklicherweise kam es nur zu Blechschäden.
Ein weiterer, witterungsbedingter Unfall ereignete sich gestern Morgen gegen 1.24 Uhr zwischen Senftenberg und Großkoschen. Ein mit drei Personen besetzter Pkw geriet auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern und kam von der Straße ab. Eine Person wurde verletzt und kam ins Krankenhaus.
Die Straßenmeisterei Schwarzheide, die sich um insgesamt 250 Kilometer Landes- und Bundesstraßen kümmert, ist gestern Morgen um drei Uhr mit sieben Räum- und Streufahrzeugen ausgerückt. „Seit gestern fahren wir zweischichtig“ , sagt der kommissarische Leiter, Bernd Preußker. Zwischen 22 und drei Uhr morgens bleiben die Räumfahrzeuge allerdings in der Garage. „Das schreibt der Gesetzgeber so vor“ , erklärt Preußker.
Anders bei der Autobahnmeisterei in Freienhufen, die mit sechs Fahrzeugen den Autobahnabschnitt zwischen den Anschlussstellen Calau und Ortrand von Schnee und Eis befreit - rund um die Uhr. Eine Räumschleife dauert zwei Stunden. Da könne es passieren, dass es dort, wo zuerst geräumt wurde, inzwischen wieder gefährlich glatt ist, mahnt der Leiter der Autobahnmeisterei, Gerold Jahn.