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| 20:03 Uhr

Der humorvolle Jahresrückblick 2018
Von Bankräubern und Trockenübungen

 Die Diszipin des „Bänkerückens“ ist in der politischen Landschaft ja bekanntermaßen weit verbreitet. Und das gilt erst recht für so ein Super-Wahljahr wie 2019 eines wird. Olaf Gunder (r.), seines Zeichens SPD-Fraktionschef im Kreistag des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, hat das Bänkerücken als wichtige Fähigkeit für das politische Dasein deshalb im jetzt zu Ende gehenden Jahr schon mal hier und da trainiert. Was also auf diesem Foto wie ein schnöder „Bankraub“ am Rande des Seifenkistenrennens in Großräschen aussieht, dient in Wahrheit dem knallharten politischen Überlebenstraining. Beim Seifenkistenrennen Ende August in Großräschen musste die Ziellinie samt Equipment für die Siegerehrung zurück verlegt werden, damit es die Rennboliden überhaupt bis ins Ziel schaffen. Ähnliches – also, dass ein Ziel verlegt wird – soll ja in der Politik auch manchmal vorkommen . . .
Die Diszipin des „Bänkerückens“ ist in der politischen Landschaft ja bekanntermaßen weit verbreitet. Und das gilt erst recht für so ein Super-Wahljahr wie 2019 eines wird. Olaf Gunder (r.), seines Zeichens SPD-Fraktionschef im Kreistag des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, hat das Bänkerücken als wichtige Fähigkeit für das politische Dasein deshalb im jetzt zu Ende gehenden Jahr schon mal hier und da trainiert. Was also auf diesem Foto wie ein schnöder „Bankraub“ am Rande des Seifenkistenrennens in Großräschen aussieht, dient in Wahrheit dem knallharten politischen Überlebenstraining. Beim Seifenkistenrennen Ende August in Großräschen musste die Ziellinie samt Equipment für die Siegerehrung zurück verlegt werden, damit es die Rennboliden überhaupt bis ins Ziel schaffen. Ähnliches – also, dass ein Ziel verlegt wird – soll ja in der Politik auch manchmal vorkommen . . . FOTO: Uwe Hegewald
Die Schnappschüsse des Jahres 2018 erzählen ganz eigene Geschichten, die sonst wohl leider unerwähnt blieben. Das muss nicht sein. Denn hier kommt der etwas andere Jahresrückblick der RUNDSCHAU-Redaktion zum Silvestertag. Von Catrin Würz
 Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss aus Schwarzbach ist ja dafür bekannt, auf vielen Bühnen des Lebens zu spielen. Das schließt natürlich auch die richtige Theaterbühne ein. Beim Dorffest in Schwarzbach gehört ein deftiges Bühnenschauspiel schon lange zur Tradition. ­Warum der Regisseur des Stückes die Politikerin jedoch immer wieder als Märchenerzählerin besetzt, kann Gabriele Theiss nicht nachvollziehen. Deshalb wagt die Landtagsabgeordnete hier erstmal einen Blick in die Glaskugel - oder besser gesagt: auf die wahrsagende Butterschnitte. Was die Zukunft im Superwahljahr 2019 wohl bringen mag?
Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss aus Schwarzbach ist ja dafür bekannt, auf vielen Bühnen des Lebens zu spielen. Das schließt natürlich auch die richtige Theaterbühne ein. Beim Dorffest in Schwarzbach gehört ein deftiges Bühnenschauspiel schon lange zur Tradition. ­Warum der Regisseur des Stückes die Politikerin jedoch immer wieder als Märchenerzählerin besetzt, kann Gabriele Theiss nicht nachvollziehen. Deshalb wagt die Landtagsabgeordnete hier erstmal einen Blick in die Glaskugel - oder besser gesagt: auf die wahrsagende Butterschnitte. Was die Zukunft im Superwahljahr 2019 wohl bringen mag? FOTO: Mirko Sattler
 Dramatische Auswirkungen hatte das Dürrejahr 2018 in der Region in allen Bereichen. Überall fehlte einfach Wasser. Schwarzheides Bürgermeister Christoph Schmidt rudert deshalb hier unter größten Anstrengungen vollkommen auf dem Trockenen. Damit bereitet sich der Stadtchef schon mal auf das schlimmste Szenario vor, das man sich kaum vorstellen mag: ein trockenes Lausitzer Seenland. Statt Segeln und Paddeln auf dem See könnte dann diese Freizeit-Sportart Urlauber in die Region locken. Schwarzheide will bei diesem Tourismusboom dann die Nase ganz weit vorn haben.
Dramatische Auswirkungen hatte das Dürrejahr 2018 in der Region in allen Bereichen. Überall fehlte einfach Wasser. Schwarzheides Bürgermeister Christoph Schmidt rudert deshalb hier unter größten Anstrengungen vollkommen auf dem Trockenen. Damit bereitet sich der Stadtchef schon mal auf das schlimmste Szenario vor, das man sich kaum vorstellen mag: ein trockenes Lausitzer Seenland. Statt Segeln und Paddeln auf dem See könnte dann diese Freizeit-Sportart Urlauber in die Region locken. Schwarzheide will bei diesem Tourismusboom dann die Nase ganz weit vorn haben. FOTO: Mirko Sattler
 In Schipkau kommen Bürgermeister Klaus Prietzel (r.) und die Einwohner der Gemeinde aus dem Lachen kaum noch heraus: Sie alle verdienen am Wind und am Windparkprojekt vor der eigenen Haustür mit. Nun tüftelt der Bürgermeister bereits an einem Konzept, wie sich auch Regen in bare Münze für die Kommune umwandeln lässt.
In Schipkau kommen Bürgermeister Klaus Prietzel (r.) und die Einwohner der Gemeinde aus dem Lachen kaum noch heraus: Sie alle verdienen am Wind und am Windparkprojekt vor der eigenen Haustür mit. Nun tüftelt der Bürgermeister bereits an einem Konzept, wie sich auch Regen in bare Münze für die Kommune umwandeln lässt. FOTO: Rasche FOTOGRAFIE / Steffen Rasche
 Ein wahrlich staatstragender Auftritt von Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz: Passend zur Luxuslimousine, wie sie nur den wichtigsten Köpfen aus Politik und Showbusiness vorbehalten ist, wirkt auch das Winken fast majestätisch. Das kann die englische Queen kaum besser. Einen klitzekleinen Haken hat die Idylle allerdings noch. Das repräsentative Rathaus, vor dem die Regierungskarosse angemessen vorfahren kann, muss sich die Stadt Lauchhammer im Zentrum erst noch bauen. Aber dieses Ziel ist in Sichtweite. Ein paar wichtige Weichen sind dafür schon gestellt.
Ein wahrlich staatstragender Auftritt von Lauchhammers Bürgermeister Roland Pohlenz: Passend zur Luxuslimousine, wie sie nur den wichtigsten Köpfen aus Politik und Showbusiness vorbehalten ist, wirkt auch das Winken fast majestätisch. Das kann die englische Queen kaum besser. Einen klitzekleinen Haken hat die Idylle allerdings noch. Das repräsentative Rathaus, vor dem die Regierungskarosse angemessen vorfahren kann, muss sich die Stadt Lauchhammer im Zentrum erst noch bauen. Aber dieses Ziel ist in Sichtweite. Ein paar wichtige Weichen sind dafür schon gestellt. FOTO: Mirko Sattler
 Wenn Landrat Siegurd Heinze (r.) auf die Vertreter der „großen Politik“ trifft, hält er sich vorsichtshalber lieber mal die Taschen zu. Zu viele Unwägbarkeiten kommen da aus Berlin und Potsdam. Nach gescheiterter Kreisgebietsreform und schwierigen Verhandlungen zum Strukturwandel in der Region hat er längst gelernt, sich die Taschen nicht vollhauen zu lassen.
Wenn Landrat Siegurd Heinze (r.) auf die Vertreter der „großen Politik“ trifft, hält er sich vorsichtshalber lieber mal die Taschen zu. Zu viele Unwägbarkeiten kommen da aus Berlin und Potsdam. Nach gescheiterter Kreisgebietsreform und schwierigen Verhandlungen zum Strukturwandel in der Region hat er längst gelernt, sich die Taschen nicht vollhauen zu lassen. FOTO: Rasche FOTOGRAFIE / Steffen Rasche