Zum zehnten Mal haben die Laufgruppe des Hohenbockaer Sportvereins Grün-Gelb und die Gemeinde Hohenbocka zum Lauf in die Bucksche Schweiz eingeladen. Zwei Tage ermittelten die Sportler ihre Besten. „Am Schülerlauf am Freitag nahmen diesmal 480 Kinder teil. Das sind gut 120 weniger als im vergangenen Jahr“, resümierte Andrea Hensel. Die 54-Jährige leitet die Laufgruppe.

Um Punkt 10 Uhr ging es am Sonnabend für alle Athleten ins Rennen. Wie schon in den vergangenen Jahren wurden drei Lauf- und zwei Walking-Strecken über verschiedene Distanzen angeboten. Von den 156 gemeldeten Teilnehmern gingen letztendlich 148 auf die Strecken. Einer der ältesten Sportler war Klaus-Dieter Tschirner. „Ich laufe schon einige Jahre hier in Hohenbocka. Es ist immer sehr schön, und es macht viel Spaߓ, sagte der 82-Jährige aus Schleife bei Weisswasser.
Doch was wäre solch eine Veranstaltung ohne die ehrenamtlichen Helfer? Bis zu 30 Protagonisten waren am Veranstaltungstag im Einsatz. Unter ihnen befanden sich auch die Frauen von der Volkssolidarität. „Wir und die Mitglieder des Chores verpflegen die Läufer vor dem Start und nach dem Zieleinlauf. Dafür haben wir wie jedes Jahr wieder viele Kuchen von den Einwohnern des Ortes bekommen“, sagte Karola Mende von der Volkssolidarität. Zwölf Bleche und sechs runde Kuchen nahmen die Frauen dazu am Freitagabend in Empfang. Viel übrig blieb davon nicht. „Der Kuchen wird immer alle. Viele Läufer kommen sogar nur deswegen“, erklärte Karola Mende weiter.

Viele Strecken verlaufen rund um Hohenbocka. Doch die längste Distanz über 15 Kilometer tangierte die Gemeinde Guteborn. Dort standen an einem Waldweg die Familien Matschke, Pohling und Biela und versorgten die Läufer. „Wir unterstützen die Laufveranstaltung schon seit zehn Jahren. Man hat uns einmal gefragt, ob wir es machen würden. Mit den Jahren ist es ein Selbstläufer geworden. Bei uns bekommen die Sportler Wasser, Saft und Bananen“, sagte die Leitern Daniela Matschke.