(ab) Eine Sturmwalze mit der Stärke 9 hat in der Nacht zum Sonntag kurz vor Mitternacht eine Gewitterfront in die Lausitz gepeitscht. „Die Ergiebigkeit des Regens ließ aber erneut zu wünschen übrig“, kommentiert Wetterexperte Rudolf Kupfer aus Lindenau am Sonntag. So war der Niederschlag an den Messstellen überschaubar: Lindenau 5 Millimeter, Klettwitz 8 Millimeter, Bolschitz/Calau 9 Millimeter. Große Schäden verursachte das Unwetter im Süden Brandenburgs kaum. Einen Einsatz des Feuerwehr-Löschzuges aus Lauchhammer-Mitte gab es am Sonntagvormittag in der Grünhauser Straße in Lauchhammer-Ost. Dort musste ein vom Sturm angebrochener Ast mittels Drehleiter als Gefahrenstelle beseitigt werden. Ansonsten bescherten die von Sturmböen getriebenen Gewittergüsse den Open-Air-Veranstaltungen in Hosena, Schwarzkollm und Sedlitz ein vorzeitiges Ende.