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| 10:39 Uhr

Verteidiger fordern Freispruch im Senftenberger Mordprozess

Landgericht Cottbus
Landgericht Cottbus FOTO: Jan Augustin (LR-LBN-RED-101)
Senftenberg/Cottbus. Im Prozess um den Raubmord an einer Senftenberger Rentnerin haben am Landgericht Cottbus am Vormittag die Verteidiger ihre Plädoyers verlesen. sim

Die Verteidiger fordern einen Freispruch ihres Mandanten und stellen für den Fall, dass das Gericht ihn verurteilen will, weitere Beweisanträge. In ihrem Schlussvortrag üben sie massive Kritik an der Arbeit der Mordkommission. Am 27. März wird das Urteil erwartet.

Angeklagt ist ein 35-jähriger Senftenberger, der die Tat bestreitet und im Prozess schwieg. Die 70-jährige Seniorin war mit durchschnittener Kehle und auf dem Rücken gefesselten Händen in ihrer Wohnung gefunden worden. Ihre kurz vorher von der Sparkasse abgehobene Rente war verschwunden.

Die Staatsanwaltschaft hatte in der vorigen Woche für den Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe und die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld gefordert. Damit würde sich die Mindesthaftdauer über 15 Jahre hinaus verlängern.