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Verkehrswacht und Polizei codieren immer weniger Fahrräder

Tobias Schneider (l.) und Günter Rosa von der Kreisverkehrswacht haben schon mehr als 2000 Fahrräder codiert.
Tobias Schneider (l.) und Günter Rosa von der Kreisverkehrswacht haben schon mehr als 2000 Fahrräder codiert. FOTO: Steffen Rasche/str1
Senftenberg. Die Kreisverkehrswacht hat ihre diesjährigen acht Termine zur Fahrradcodierung abgearbeitet. Der letzte war ein Regentag und die Resonanz am Sitz der Wacht in Senftenberg deswegen ernüchternd. Manfred Feller

Nur sechs Fahrradbesitzer haben sich die persönliche Buchstaben-Zahlen-Kombination in den Rahmen fräsen lassen. In diesem Jahr wurden insgesamt nur 147 Fahrräder codiert, unter anderem auch bei Volksfesten, wie in Bahnsdorf. Im Vorjahr waren es 155 und davor 533 Fahrräder. "Aus Personal- und Kostengründen sind wir seit 2015 nicht mehr im Kreis unterwegs", erklärt der Vorsitzende Hans-Joachim Dupski den drastischen Rückgang. Notwendig wäre eine weiterhin hohe Anzahl, denn die Fahrraddiebe bleiben trotz des Rückganges im vorigen Jahr (knapp über 1000 Diebstähle im Landkreis) aktiv. Auch die Polizei hatte schon mal mehr Fahrräder codiert. Nur 178 sind es in diesem Jahr gewesen. Personell packe das Sachgebiet Prävention nicht mehr, heißt es. Termine per Telefon - Verkehrswacht 03573 797795, Polizei 801083.