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| 17:46 Uhr

Tarifverhandlungen
Verdi kritisiert „schlechte Bezahlung“ in Senftenberg

Senftenberg. Arbeitsbedingungen sollen die gleichen werden wie die der Rettungswachen Calau, Großräschen, Lübbenau.

(red/br) Die Gewerkschaft ver.di will mit ihrer aktuellen Tarifforderung die Arbeitsbedingungen in der Rettungswache Senftenberg an die der Wachen in Calau, Großräschen und Lübbenau angleichen. Der DRK-Kreisverband Calau ist Träger der Wachen in Calau, Großräschen und Lübbenau. In diesen gilt seit 1. Januar ein neuer Tarifvertrag mit der Tarifgemeinschaft des DRK-Landesverbandes. Dadurch erhalten die Beschäftigten je nach Tätigkeit und Berufserfahrung oder Beschäftigungszeit zwischen neun bis 23,5 Prozent mehr Entgelt als nach dem gekündigten Tarifvertrag mit der Klinikum Niederlausitz GmbH. Die Notfallsanitäter in Calau, Räschen und Lübbenau erhalten im Durchschnitt 20 Prozent mehr Entgelt als in Senftenberg, informiert Ralf Franke von ver.di.

Derzeit gilt für die Beschäftigten in der Wache Senftenberg und in den DRK-Wachen in Calau, Großräschen und Lübbenau die 48-Stunden-Woche, wenn es je Schicht mindestens drei Stunden Arbeitsbereitschaft sind. In den Wachen Calau, Großräschen und Senftenberg sinkt die Arbeitszeit zum 1. Januar 2019 um eine Stunde und zum 1.Januar 2020 um zwei weitere Stunden auf 45 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich.

(red/br)