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| 02:46 Uhr

UPDATEVerunglückter Sattelzug-Fahrer verstorben

Der verunglückte Sattelzug musste freigeschnitten werden, um den Fahrer aus der Kabine zu befreien.
Der verunglückte Sattelzug musste freigeschnitten werden, um den Fahrer aus der Kabine zu befreien. FOTO: Sattler/sam1
Ruhland. (kw) Der am Dienstagmittag auf der A 13 zwischen den Anschlussstellen Ruhland und Schwarzheide in Fahrtrichtung Berlin verunglückte Lkw-Fahrer, der per Rettungshubschrauber ins Klinikum geflogen worden war, ist wenige Stunden später verstorben. Das ergaben RUNDSCHAU-Recherchen, die von der Polizei bestätigt wurden. R. Hofmann

Erste Ermittlungen gehen davon aus, dass ein bereits im Vorfeld aufgetretenes gesundheitliches Problem des 51-jährigen tschechischen Staatsbürgers als Unfallursache wahrscheinlich ist, wie die Polizei mitteilt. Bei dem Unfall hatte der Sattelzug mehrere Fahrzeuge gestreift und kam erst im angrenzenden Wald zum Stillstand. Die Feuerwehr musste das Fahrzeug frei schneiden, um den Fahrer aus der Kabine befreien zu können. Der 51-jährige Mann musste reanimiert werden und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen.

Durch die Kriminalpolizei wurden die weiteren Ermittlungen eingeleitet. Eine erste Schätzung der beim Unfall verursachten Sachschäden liegt bei etwa 80.000 Euro. In den Abendstunden erfolgte die Bergung des havarierten Sattelzuges, die um 22:30 Uhr abgeschlossen wurde. Der Sattelzug hatte Fahrzeugteile geladen und war ursprünglich auf dem Weg nach Massen.