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Unsägliche Raserei auf Radwegen

Zum vermeldeten Zusammenstoß zweier Radfahrer auf dem Radweg in Niemtsch (LR vom 9. August) erreichte die RUNDSCHAU folgende Lesermeinung: Das ist leider eine traurige Bestätigung meiner eigenen Beobachtungen und Befürchtungen der vergangenen Jahre. Eva-Maria LangeSenftenberg

Ich gehe davon aus, dass es erheblich mehr gefährliche Situationen gibt, aber es werden eben nur die schweren Unfälle mit Personenschaden zur Kenntnis genommen.

Mit der Saison kommt es auf den Wegen zu einem erhöhten Aufkommen an Radfahrern und anderen Freizeitsportlern. Wir sind auch gern als Spaziergänger am See unterwegs (…) Mitunter sind Radfahrer im Renntempo unterwegs, sodass wir uns schon manches Mal belästigt fühlten. Als Erwachsene konnten wir bisher immer noch reagieren. Aber das können kleine Kinder nicht.

Besonders schlimm war es (…), als wir mit dem Enkelkind unterwegs waren. Wir gingen als Fußgänger hintereinander auf der rechten Seite des Weges. Ein Radfahrer (…) überholte das Kind mit Roller auf der rechten Seite. Die Kleine (…) konnte sich nicht mehr halten. So endete der Spaziergang zum Spielplatz mit Tränen. Die Radwege sind keine Rennstrecken. Auch hier muss eine angemessene Geschwindigkeit gelten. Ich bitte darum, (…) darauf aufmerksam zu machen. Im Schlaubetal gibt es auf dem Wanderweg Schilder, auf denen rücksichtsvolles Verhalten eingefordert wird (…)