Die Ortrander gehen den Arten- und Umweltschutz jetzt praktisch an. Zur Unterstützung hat Ortrands Bürgermeister Niko Gebel zum Auftakt einen Tag lang Holger Ackermann vom Landesverband Brandenburgischer Imker in die Pulsnitzstadt geholt.

Karl-Eduard-von Lingenthal Oberschule, danach Kita Regenbogen und im Anschluss bei den Senioren im Vereinshaus: Mit diesem Programm hatte Holger Ackermann einen ganz Tag lang voll zu tun. Er brachte das Anliegen seines Verbandes den Menschen in Ortrand ein ganzes Stück näher. Dabei ging es nicht nur um Imkerei und die Honigbienen, sondern auch um Hummeln, Schmetterlinge und weitere Arten. Der Grundtenor: Jeder könne mit kleinen Dingen schon etwas Gutes tun. Das Repertoire reiche vom kleinen Blühstreifen neben dem Gartenbeet bis zur Linde im öffentlichen Bereich. Alles helfe der heimsichen Kulturlandschaft. „Artenschutz und die Bewahrung der Heimat ist mir schon seit meiner Kindheit eine persönliche Herzensangelegenheit. Ich habe mir zur Zukunftsaufgabe gemacht, meine Ortrander noch mehr dafür zu begeistern“ erklärt Ortrands Stadtoberhaupt Niko Gebel sein Anliegen. Gebel ist selbst bekennender Angler und Jäger.

Bereits kurz nach dem Auftakt der Aktion „Kommunales Bunt, statt kommunales Grün“ gibt es die ersten Ankündigungen von Unterstützern. Die Gartenfreunde vom Kleingartenverein Einigkeit Ortrand haben sich bei ihrer Hauptjahresversammlung bereit erklärt, einige leer stehende Gärten insektenfreundlich zu gestalten.