Denn am 12. Oktober 2010, einem sonnig-warmen Dienstag, war ein ganzer Landstrich ins Wanken geraten. Damals ereignete sich nach mehreren regnerischen Wochen auf der Spreetaler Kippe auf einer Fläche von 110 Hektar der gewaltige Grundbruch, in dessen Konsequenz viele weitere Kippen gesperrt worden waren. Im Herbst 2020 wird seit jenem denkwürdigen Tag genau ein Jahrzehnt ins Land gegangen sein. Wie man dieses Jubiläum begehen könnte? Vielleicht mit einer Erinnerung an die damals spurlos verschwundene Schafherde? Der Bergung des noch immer im Schlamm befindlichen Lkw? Oder aber mit der öffentlichkeitswirksamen Freigabe geotechnisch inzwischen geprüfter und für sicher befundener Bergbauflächen. Schön wär`s jedenfalls.