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Tourismuspass für das Seenland wird neu aufgelegt

Das Museum Schloss und Festung Senftenberg hat den Tourismuspass genutzt und macht auch bei der Neuauflage weiter mit.
Das Museum Schloss und Festung Senftenberg hat den Tourismuspass genutzt und macht auch bei der Neuauflage weiter mit. FOTO: Steffen Rasche/str1
Senftenberg. Die Leistungsanbieter der Reiseregion in der Bergbaufolgelandschaft sollen sich noch stärker gegenseitig weiterempfehlen. Kathleen Weser

Der Tourismusverband Lausitzer Seenland legt den Tourismuspass neu auf. Leistungsanbieter von der Herberge bis zum buchbaren Wasserspaß erhalten hier die Möglichkeit, die Sehenswürdigkeiten, Aktivanbieter, Kultur- und Freizeiteinrichtungen kostenlos oder zu ermäßigten Preisen selbst zu besuchen. Ziel ist es, das Lausitzer Seenland auch aus der persönlichen Erfahrung heraus weiterempfehlen zu können.

Zwei Jahre ist nunmehr mit dem Premiere-Pass gearbeitet worden. Den Start bezeichnet Marcus Heberle, der Vize-Geschäftsführer des Verbandes, als "noch verhalten, aber erfolgreich". Den beteiligten Leistungsträgern habe vielfach die Zeit gefehlt, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Doch der Wunsch, dies auch künftig tun zu können, sei groß. Auch deshalb werde der zweite Tourismuspass jetzt für fünf Jahre gültig sein.

"Eine der effektivsten Werbemethoden ist wohl die persönliche Empfehlung. Der Weiterbildungspass ist auch eine Chance, andere Touristiker auf eigene Angebote aufmerksam zu machen", sagt Geschäftsführerin Kathrin Winkler.

Mitarbeiter im Gästeservice von Schloss und Festung Senftenberg haben den Pass genutzt. Das bestätigt Museumssprecherin Jenny Linke. Susan Umlauf hat das Besucherbergwerk F 60 am Bergheider See, das Museum in Hoyerswerda und das Fälschermuseum in Großräschen besucht. "Es ist schön, auch eigene Eindrücke an die Gäste weitergeben zu können", sagt sie. Der erste Tourismuspass ist in der Festung selbst indes nur fünf Mal eingelöst worden. "Wir würden uns wünschen, dass noch mehr touristische Leistungsträger die Zeit finden, das Museum damit zu besuchen. Deshalb machen wir auch auf jeden Fall wieder mit", erklärt Jenny Linke weiter.

Noch bis 17. Februar können sich touristische Anbieter, Freizeit- und Kultureinrichtungen einen Eintrag sichern.