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Todesopfer und Schwerverletzte auf der Autobahn

Der Transporter ist am Morgen die Böschung der A 13 hinab gestürzt.
Der Transporter ist am Morgen die Böschung der A 13 hinab gestürzt. FOTO: sam1
Ortrand/Ruhland. Zwei Unfälle auf der Autobahn 13 haben gestern ein Leben und Schwerverletzte gefordert. Hinter dem Ortrander Berg kurz hinter der Landesgrenze ist in den frühen Morgenstunden ein Kleintransporter aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und die hohe Böschung hinab gestürzt. Kathleen Weser

Der Ford Transit aus Polen überschlug sich mehrfach. Ein Insasse (58) erlitt schwerste Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Aufgewirbelter Staub und austretendes Kühlwasser hatten eine Rauchsäule aufsteigen lassen. Die Feuerwehr Ortrand ist deshalb zuerst zu einem Flächenbrand gerufen worden, bestätigt Einsatzleiter Sven Wielk. Ersthelfer, die den vier Verunglückten zu Hilfe eilten, informierten dann über den Notruf die Leitstelle, die Rettungswagen und Intensivhubschrauber anforderte. Der Mann, der nicht überlebte, hatte mit den Feuerwehrleuten noch unter größten Schmerzen gesprochen. Dass sein Leben nicht gerettet werden konnte, hat den Einsatzleiter am Abend noch sichtlich mitgenommen - als die Pieper zum nächsten Einsatz auf die A 13 zwischen Schwarzheide und Ruhland riefen. Ein Schausteller-Lastkraftwagen war nach links aus der abgekommen, hatte die Leitplanke durchbrochen und war auf der Gegenfahrbahn umgestürzt. Dort war die Fahrbahn zum Glück frei. Der verletzte Fahrer ist ins Krankenhaus gebracht, die Autobahn erneut gesperrt worden.