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Tausende Air-Race-Besucher harren im Regen aus

Klettwitz. Regen und starker Wind haben das Programm der Qualifikation für das Red Bull Air Race auf dem Lausitzring am Samstag gehörig durcheinander gewirbelt und verzögerten den sportlichen Zeitplan. Viele der etwa 20.000 Besucher harrten bis zur endgültigen Absage der Qualifikation stundenlang auf ihren Tribünenplätzen aus. Oliver Sobe

Angesichts der dunklen Regenwolken wirkte die 1500 Quadratmeter große Strand- und Erholungsoase, die der ADAC Berlin-Brandenburg extra zum Red Bull Air Race hinter der Haupttribüne geschaffen hat, schon zur Mittagsstunde ein wenig verloren. Ein Showtruck mit Live-DJ, 150 Kubikmeter Sand, 100 Liegestühle, Palmen und sportliche Angebote zum Mitmachen sollten den Besuchern ein Gefühl des Sommers vermitteln. Stattdessen machte ADAC-Eventmanagerin Maria Kuschicke nunmehr optimistische Miene zum nassen Geschehen. „Wir lassen uns den Spaß nicht verderben und rechnen am Rennsonntag fest mit strahlendem Sonnenschein“, drückte sie für ihren Wunsch symbolisch beide Daumen. Im bunten Rahmenprogramm des Red Bull Air Race sind am Wochenende auch der südafrikanische Rallyefahrer Giniel de Villiers sowie sein deutscher Co-Pilot Dirk von Zitzewitz mit einem VW Race Touareg zu Gast. Im Jahr 2009 holte sich das Gespann mit diesem Fahrzeug bei der berühmten Rallye Dakar den Erfolg in der Gesamtwertung. Die Meteorologen sagen für den heutigen Sonntag erneute Schauer vorher, die das geplante Programm weiter durcheinander würfeln könnten. Die Besuchertore des Lausitzrings öffnen sich um 10 Uhr. Um 12 Uhr beginnt das Rahmenprogramm. Die Entscheidung der Flugakrobaten beim Kampf um die Weltmeisterschaft soll dann um 13.15 Uhr starten. Die Veranstalter raten allen Besuchern, bis spätestens um 12 Uhr anzureisen. Während des Luftrennens sind die Zufahrten zu den Parkplätzen aus Sicherheitsgründen gesperrt.