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| 16:52 Uhr

Tarifstreit am Klinikum Niederlausitz Senftenberg
Tarifstreit am Klinikum geht in die nächste Runde

Senftenberg. Auch bei der dritten Verhandlungsrunde am Mittwoch zwischen der Klinikum Niederlausitz GmbH und der Gewerkschaft verdi hat es keine Einigung zwischen den Parteien gegeben. „Das Arbeitgeberangebot ist völlig unzureichend“, fasst Gewerkschaftssekretär Ralf Franke den vorläufigen Verhandlungsstand zusammen.

Auch bei der dritten Verhandlungsrunde am Mittwoch zwischen der Klinikum Niederlausitz GmbH und der Gewerkschaft verdi hat es keine Einigung zwischen den Parteien gegeben. „Das Arbeitgeberangebot ist völlig unzureichend“, fasst Gewerkschaftssekretär Ralf Franke den vorläufigen Verhandlungsstand zusammen.

Das Klinikum hat für die nichtärztlichen Beschäftigten im Rahmen einer Vertragslaufzeit von drei Jahren eine Tarifsteigerung von insgesamt sechs Prozent angeboten. „Bei einer Entgelterhöhung um zwei Prozent ab Mai entspricht das einer Erhöhung um nur 1,35 Prozent im Kalenderjahr 2018“, rechnet der Gewerkschaftssekretär vor. „Damit wird der Entgeltabstand zum Carl-Thiem-Klinikum Cottbus nicht wesentlich kleiner“, betont Franke. Keinerlei Bewegung hat es zudem bei der Jahressonderzahlung, also dem sogenannten Weihnachtsgeld, für die Krankenschwestern und Pfleger gegeben. Für die Beschäftigten der Rettungswache Senftenberg hat die Arbeitgeberseite ein Angebot zur Entgelterhöhung lediglich angekündigt. „Die avisierte Gehaltssteigerung wird im nächsten Verhandlungsschritt seitens des Klinikums noch im Detail beziffert“, sagt Klinikum-Sprecherin Daniela Graß dazu. Für die verdi-Verhandlungskommission ist das zu wenig. „Wir lehnen das Tarifangebot als völlig unzureichend ab“, unterstreicht Franke. Nächster Verhandlungstermin ist der 11. April.

(ab)