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| 19:59 Uhr

Tarifkonflikt beigelegt
Niederlausitz-Kliniken zahlen deutlich mehr

Einigung im Tarifstreit: Das Klinikum Niederlausitz in Senftenberg (Foto) - wie auch am Standort Lauchhammer - zahlt den nichtärztlichen Beschäftigten künftig mehr.
Einigung im Tarifstreit: Das Klinikum Niederlausitz in Senftenberg (Foto) - wie auch am Standort Lauchhammer - zahlt den nichtärztlichen Beschäftigten künftig mehr. FOTO: dpa / Bernd Settnik
Senftenberg. Nach den Warnstreiks an den Standorten Lauchhammer und Senftenberg der Klinikum Niederlausitz GmbH gibt es nun laut der Gewerkschaft Verdi eine Tarifeinigung. Demnach erhalten nichtärztliche Beschäftigte schrittweise mehr Lohn und Gehalt.

Die rund 900 nichtärztlichen Beschäftigten der Klinikum Niederlausitz GmbH sollen deutlich mehr Lohn und Gehalt bekommen. Es habe eine Einigung gegeben, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Demnach sollen Löhne und Gehälter in den kommenden 16 Monaten schrittweise um 6,7 Prozent steigen, für die Pflege wurden 7,0 Prozent vereinbart.

Zuvor hatten die Tarifpartner in acht Tarifrunden verhandelt, es hatte zwei Warnstreiks an den Standorten Senftenberg und Lauchhammer gegeben. Die Einigung sei in der Nacht zum Samstag erzielt worden, teilte die Gewerkschaft Verdi am Sonntag mit.

Damit habe sich bei den Beschäftigten der vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz getragenen Krankenhäuser die Lohndifferenz zu den Beschäftigten im städtischen Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum wesentlich verringert, sagte Verdi-Verhandlungsführer Ralf Franke.

(dpa/bl)