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"Tag kann Augen für ungeahnte Berufswege öffnen"

Beim letzten Zukunftstag begeisterte Friedrich Wilhelm Hille (r.) an der BTU Jugendliche mit Experimenten zum Thema Strömung.
Beim letzten Zukunftstag begeisterte Friedrich Wilhelm Hille (r.) an der BTU Jugendliche mit Experimenten zum Thema Strömung. FOTO: str1
Senftenberg. Wie geht es nach dem Schulabschluss weiter? Welche beruflichen Möglichkeiten gibt es in der Region? Zum 13. Mal haben Schüler am heutigen Brandenburger Zukunftstag die Möglichkeit, sich in Unternehmen und Institutionen über verschiedene Berufe und Ausbildungsangebote zu informieren. red/aml

Hierfür werden brandenburgweit über 4000 Jugendliche ab Klassenstufe sieben in 460 Einrichtungen Praktika belegen.

"Dieser Tag kann die Augen für ungeahnte Berufswege öffnen", wirbt Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD) für die Aktion. "Der Zukunftstag ist für Jugendliche eine großartige Chance. Sie bekommen einen ganz praktischen Einblick in die Arbeitswelt und können wertvolle Tipps für ihre Berufswahl bekommen und erste Erfahrungen sammeln. Einige Jugendliche haben an diesem Aktionstag sogar ihren späteren Arbeitgeber kennengelernt und ihren Ausbildungsplatz gefunden. Es lohnt sich also auf jeden Fall, sich zu beteiligen", findet auch Arbeitsministerin Diana Golze (Die Linke).

Art und Anzahl der Praktikumsangebote sind landesweit in den Kreisen und kreisfreien Städten ganz unterschiedlich: Rekordhalter bei der Anzahl der beteiligten Einrichtungen sind bisher Potsdam (62), Spree-Neiße (56) und Dahme-Spreewald (47). Im Oberspreewald-Lausitz-Kreis beteiligen sich in diesem Jahr lediglich 13 Firmen und Institutionen.

Der Zukunftstag richtet sich an Schüler ab 13 Jahren. Sie können an dem Praktikumstag in Betrieben, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Kitas und vielen anderen Institutionen hautnah die verschiedensten Berufe kennenlernen und mit den Mitarbeitern vor Ort ins Gespräch kommen.

Dabei sollen die Jugendlichen vor allem Einblicke in geschlechteruntypische Berufe erhalten: Die Mädchen können sich etwa über naturwissenschaftliche, technische oder handwerkliche Berufe informieren. Jungen bekommen die Möglichkeit, auch pädagogische, soziale oder pflegerische Berufe auszuprobieren.

Der Brandenburger Zukunftstag findet parallel zum bundesweiten "Girls' und Boys'Day" statt. Gefördert wird die Aktion mit 50 000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Infos zum Brandenburger Zukunftstag unter www.

zukunftstagbrandenburg.de