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| 21:23 Uhr

Gartenidylle
Ein Gartenparadies in Ortrand

Gepflegte Tomatenbestände in 14 verschiedenen Sorten bringen in der Kleingartenidylle von Karl-Heinz Jirschik in Ortrand beste Erträge mit ausgezeichnetem Geschmack noch bis zum ersten Frost.
Gepflegte Tomatenbestände in 14 verschiedenen Sorten bringen in der Kleingartenidylle von Karl-Heinz Jirschik in Ortrand beste Erträge mit ausgezeichnetem Geschmack noch bis zum ersten Frost. FOTO: Renate Kupfer
Ortrand. Familie Jirschik hat sich eine äußerst ertragreiche Kleingartenidylle geschaffen. Von Rudolf Kupfer

Eine grüne Oase im besten Pflegezustand und mit Rekorderträgen bei Obst und Gemüse, so präsentiert sich der Kleingarten der Familie Jirschik in Ortrand. Seit 1983 bewirtschaftet das Ehepaar eine etwas abseits liegende Parzelle im Stadtgebiet, um sich selbst zu versorgen. Auch Blumen haben hier das ganze Jahr über ihren Platz und bringen Farbe in die Landschaft.

Dem 73-jährigen Karl-Heinz Jirschik und seiner Ehefrau Eleonore ist im Laufe der Jahre ihr Garten zu einem wichtigen Lebensmittelpunkt geworden. Gern stellen sie sich immer wieder den Herausforderungen, die die Arbeit auf ihrer Parzelle mit sich bringt. Bewegung an der frischen Luft sowie das Grünen, Blühen und Wachsen motiviert das Ehepaar immer wieder.

Auch für Jirschiks war das Jahr 2018 wettermäßig eine besondere Herausforderung. Mit viel Zusatzwasser, mulchen. Abdecken mit Folien und anderen gartenbaulichen Tricks und Kniffen erzielten sie eine sehr gute Ernte bei einer Vielzahl von Kulturen, so bei Johannisbeeren, Himbeeren, Gurken, Pfirsichen, Äpfeln und anderen.

Das besondere Interesse von Karl-Heinz Jirschik gilt dem Anbau von Tomaten. Immerhin stehen 2018 erneut 14 verschiedene Sorten in Reih’ und Glied, Anfang September noch im schönsten Grün mit enormen Fruchtansatz, der bis zum ersten Frost geerntet wird.

Freunde und Bekannte, die er mit seinen Tomaten versorgt, schwärmen von dem ausgezeichneten Geschmack der Sorten Campari, Polster, die gelbe Solena und anderen. Durch den Austausch mit anderen Experten ist er, was Sortenwahl und Anbaumethoden von Tomaten betrifft, ständig auf dem neuesten Stand und inzwischen selbst ein ausgemachter Fachmann für diese Kultur.

In Erstaunen versetzt den Hobbygärtner in diesem Jahr eine ­Zucchinipflanze, die mit einer Rankhilfe bereits eine Höhe von über zwei Meter erreicht hat und Anfang September noch durchgängig große dunkelgrüne Blätter besitzt sowie über einen langen Zeitraum reichlich Früchte trägt. Hier, wie bei allen anderen Pflanzen, gehört der gezielte Einsatz von Kompost, die Folienabdeckung und regelmäßige Bewässerung zu Karl-Heinz Jirschiks Erfolgsrezept. Solche gepflegten Gärten wie bei der Familie Jirschik bereichern die Landschaftsbilder in der Lausitz und sind für Vögel, Bienen und Insekten wichtige Lebensräume. Es ist auch aus naturschutz-fachlicher Sicht von großer Bedeutung, dass Kleingärten weiterhin genutzt und erhalten werden.