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Suche nach Kompromiss schwer

Dörrwalde. Das Spielen ist für Kinder ein wichtiger Lernprozess. Das betont Astrid Subatzus vom Planungsbüro Subatzus & Bringmann. Kathleen Weser

Bei Spielplätzen gilt die Planerin als ausgewiesene Expertin. Bewegung fördert die Motorik. Für Kleinstkinder sei es schon ein Erfolg, eine schiefe Ebene zu bewältigen. Die Balance zu trainieren, sei zunehmend ein Problem, haben Rückmeldungen von Grundschulen ergeben. "Spielplätze im öffentlichen Raum sind immer für viele Zielgruppen angelegt", erklärt die Planerin. In Wohngebieten sei es daher auch schwer, für die verschiedenen Nutzer den Kompromiss zu finden. Für eine Krippe sei es indes relativ leicht, den Anforderungen an das Alter vollumfänglich gerecht zu werden. "Sandspiele bleiben in Mode bis zur Grundschulzeit", sagt Astrid Subatzus. Eine gute Spielplatzausstattung für bewegungsbedürftige Kinder allen Alters sei gefragt. Da nutzten auch die Kleinsten gern die Seile von Kletterspinnen und Seilen, um sich festzuhalten. Kinder erobern jeden Spielplatz für sich, so ihnen die Freiheit gewährt wird.