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| 15:11 Uhr

Neues Wohngebiet
Streit um Parkplätze am Baugebiet Familienglück

Schwarzheide. Um das geplante neue Wohngebiet „Familienglück“ in Schwarzheide ist ein Streit entbrannt. Die Fraktion der Linken besteht auf einen Parkplatz, der Investor will die Fläche aber bebauen. Torsten Richter-Zippack

Für den Schwarzheider Stadtverordneten Werner Rex (Linke) ist die Otto-Nuschke-Straße in Schwarzheide besonders. „Da gibt es die Kita, die Katholische Kirche und ein Bankinstitut. Die evangelische Kirche ist gleich um die Ecke. Also mehrere öffentliche Einrichtungen. Aber es mangelt an Parkplätzen“, sagt er. Die Stellflächen sehen die Linken nördlich der Nuschke-Straße. Doch dort befindet sich das Areal des geplanten Wohnbaugebietes „Familienglück“. „Wir haben bislang weder Stellflächen für die Kita, noch für Gäste der künftigen Anwohner“, moniert Rex. Darüber hinaus störe ihn, dass die drei Zufahrten zum „Familienglück“ allesamt auf die benachbarte Ruhlander Straße führen, wo immer der kombinierte Rad- und Gehweg gequert werden müsse. „Stattdessen schlagen wir einen Durchstich zur Gefluderstraße vor“, sagt Werner Rex.

Beim Investor lösen diese Ideen eher wenig Begeisterung aus. Er sei nicht verpflichtet, öffentliche Parkplätze zu bauen. Für die künftigen Hauseigentümer seien indes genügend Stellflächen vorgesehen. Die Ideen der Linken-Fraktion werden jetzt geprüft.

Der künftige Wohnpark „Familienglück“, derzeit Ödland und ehemalige Kleingärten, ist 1,8 Hektar groß. Das Vorhaben soll die große Nachfrage nach Wohngrundstücken in Schwarzheide bedienen.